Warum impfen?

Die COVID-Schutzimpfung gibt mehr Sicherheit.

Seit Ende Dezember vergangenen Jahres impft die Bundeshauptstadt ihre BürgerInnen und ArbeitnehmerInnen gegen COVID-19.

Den Erfolg der Schutzimpfungen in Wien sieht man am besten in den Alten- und Pflegewohnhäusern. Bereits wenige Wochen nach den ersten Teilimpfungen im Jänner sank die Zahl der aktiven COVID-19-Fälle um über 90 Prozent und ist seitdem auf einem Tiefststand.

Nachdem alle Risikogruppen in Wien bereits die Möglichkeit hatten, ihre Impftermine zu buchen, läuten wir nun Phase drei ein: Wien impft ArbeitnehmerInnen. Mit der COVID-19-Schutzimpfung vermeiden Sie nicht nur schwere Krankheitsverläufe bei sich selbst, sondern auch in Ihrem Unternehmen.

Bitte merken Sie sich und Ihre MitarbeiterInnen zur betrieblichen Impfung vor! Je mehr Personenbei der COVID-19-Schutzimpfung mitmachen, desto höher ist die Sicherheit Ihrer MitarbeiterInnen und Ihres Betriebs.

Dieses Angebot ist selbstverständlich kostenlos.

Warum Wien ArbeitnehmerInnen impft.

Wiens Erfolg in den Alten- und Pflegewohnhäusern auf der einen Seite bringt neue Herausforderungen auf der anderen: Die COVID-Erkrankten werden immer jünger und damit leider auch die SpitalspatientInnen. Viele ArbeitnehmerInnen haben aufgrund ihres Berufs keine Möglichkeit, ihre Kontakte nachhaltig zu reduzieren.

Darum will Wien die zugesagten Impfstofflieferungen nutzen und ab Anfang Mai verstärkt ArbeitnehmerInnen impfen. Dadurch besteht die Chance, noch mehr Dynamik aus dem aktuellen Infektionsgeschehen zu nehmen. Dazu hat die Stadt Wien eine enge Kooperation mit der Wiener Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung vereinbart.

Bereits Anfang Februar wurde allen Wiener Unternehmen angeboten, ihre impfwilligen MitarbeiterInnen diesen fünf Risikokategorien zuzuordnen:

Kategorie 1: Erhöhtes Infektionsrisiko bzw. Kontakt mit infektiösem Material
(zB Wartung von medizinischen Geräten in Gesundheitseinrichtungen)

Kategorie 2: Direkter persönlicher KundInnenkontakt ohne baulichen Schutz

Kategorie 3: Direkter persönlicher KundInnenkontakt mit baulichem Schutz

Kategorie 4: Unaufschiebbare/zwingende Reisen ins Ausland

Kategorie 5: Kein erhöhtes Risiko durch die Tätigkeit

Je nach derzeitiger Impfstofflage kann die Stadt Wien eine oder mehrere Gruppen gleichzeitig impfen. Sie haben Ihre ArbeitnehmerInnen noch nicht zur COVID-19-Schutzimpfung vorgemerkt? Dann befolgen Sie bitte die nächsten Schritte weiter unten. 

Erstmalige Vormerkung für Betriebe

So geht’s

Sie sind ein Unternehmen, eine Organisation oder eine Interessensvertretung und möchten Ihre impfwilligen MitarbeiterInnen für eine COVID-19-Schutzimpfung vormerken?

In drei einfachen Schritten kommen Sie zum Impftermin für Ihre MitarbeiterInnen:

  1. Nominieren Sie eine/n Impfkoordinator*in und erheben Sie die Zahl Ihrer impfwilligen MitarbeiterInnen der Kategorien 1 bis 5.
  2. Erstellen Sie eine Liste Ihrer impfwilligen MitarbeiterInnen und füllen Sie das Online-Formular vollständig aus.
  3. Nach Verifizierung Ihrer Angaben erhält Ihr/e ImpfkoordinatorIn die Zugangsdaten zum betrieblichen Impfportal.
  4. Sobald Impftermine für eine Kategorie freigeschaltet wurden, kann Ihr/e ImpfkoordinatorIn Ihre MitarbeiterInnen zur COVID-19-Schutzimpfung anmelden.

Impfen im Betrieb

Voraussetzungen

Ab einer Anzahl von 300 impfwilligen MitarbeiterInnen in den Kategorien Kategorien 2, 3 und 5 können unter bestimmten Voraussetzungen Impfungen in unternehmenseigenen Impfstraßen durchgeführt werden. Ob ein Betrieb, eine Organisation oder eine Interessenvertretung die Voraussetzungen für eine innerbetriebliche Impfung erfüllt, können Sie anhand einer Checkliste überprüfen. Diese beschreibt die personellen und infrastrukturellen Anforderungen dar, die beim Einrichten einer unternehmenseigenen Impfstraße zu berücksichtigen sind.

Sofern Sie alle Anforderungen erfüllen, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme per E-Mail: impfung.betriebe@MA15.wien.gv.at

Checkliste

  • Ein/e aufklärende/r bzw. impfende/r Arzt/Ärztin
  • Ggf. ein/e Diplomierte/r Gesundheits- und KrankenpflegerIn zur Durchführung der Impfung (sollte der/die Arzt/Ärztin nicht selber impfen)
  • Eine Administrationskraft
  • Ggf. ein/e SanitäterIn / DGKP zum Aufziehen des Impfstoffes (je nachdem welcher Impfstoff verwendet wird)
  • Personal für Entgegennahme der Impfstofflieferung am Vortag (ggf. Wachschutz für den Impfstoff)

  • Kühlschrank mit Temparatur-Log
  • Kontamedboxen
  • Mülleimer
  • Hautdesinfektion (Feucht- und Trockentupfer)
  • Pflaster
  • Nierentassen zur Vorbereitung von Vorteil
  • Notfallliege
  • Geschützter, abgetrennter Bereich zur Versorgung von Notfällen
  • Raum zur Impfstoffaufbereitung
  • Komplettes Notfallequipment (im Speziellen für Allergie und Schock)
  • Administrationsmaterial: Tablet (Zugang zu E-Impfpass ➡ Schulung Personal im korrekten Umgang mit IT)
  • Impfbögen (Anamnesebogen und Einverständniserklärung)
  • Ggf. Impfpässe (international)
  • Stempel
  • Formular zur Meldung von Nebenwirkungen (BASG)

  • Regelmäßige Reinigung
  • Durchlüfteter Raum
  • Wartebereich mit ca. 10 Sesseln
  • Zeitplanung! Terminvergabe! (inkl. Reserveliste an Personen die ggf. herangezogen werden eine Impfung zu erhalten – Restdosen!)
  • Beschilderung – Händehygiene & FFP2 Maske
  • Liste mit wichtigen Telefonnummern (Rettung)