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Sie möchten geimpft werden ?

* Derzeit können Termine für die FSME (Zeckenimpfung), MMR (Masern-Mumps-Röteln) und HPV-Impfungen (für 9-17jährige) über das Angebot „Standard- und Auffrischungsimpfungen TownTown“ gebucht werden.

** Personen ab 65 Jahren haben die Möglichkeit, sich eine Auffrischungsimpfung („4. Impfung“) nach frühestens 4 Monaten (120 Tagen), optimalerweise 6 Monate (180 Tagen) nach der 3. Impfung verabreichen zu lassen (off-label). Allen Personen zwischen 12 und 64 Jahren ist die 4. Impfung als Auffrischungsimpfung frühestens 4 Monate, besser 6 Monaten nach Ihrer 3. Impfung nach ärztlicher individueller Nutzen-Risiko-Abwägung möglich.

 

Eine Registrierung für Personen unter 14 ist nur durch eine obsorgeberechtigte Person möglich.

Impfzentren der Stadt Wien

Tipp: Bei vielen Impfzentren sind die Parkplätze äußerst knapp. Benützen Sie bitte wenn möglich die öffentlichen Verkehrsmittel.

  • 22., Austria-Center-Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1 *
    täglich von 7 bis 18:45 Uhr (Annahmeschluss 18 Uhr)
  • 22., Schrödingerplatz 1220, Eingang VHS – Ausgang: Bernoullistraße 1 
    Werktags 08:00-12:00 und 13:00 bis 17:00 
    Samstags von 09:00-13:00 und 14:00-17:00
  • 21., Karl-Aschenbrenner-Gasse 3 (Gesundheitszentrum Floridsdorf
    Donnerstag, Freitag von 07:45 bis 13:45 Uhr

Zusätzlich stehen Ihnen an diesen Wochentagen folgende Impfzentren für eine Corona-Schutzimpfung zur Verfügung:

  • Montags: 15., Gasgasse 8-10 (Eingang: Staglgasse 5a)
  • Dienstags: 18., Martinstraße 100/1. Stock
  • Mittwochs: 3., TownTown, Thomas-Klestil-Platz 8/2 **
  • Donnerstags: 12., Am Schöpfwerk 29/11/R10
  • Freitags: 2., Karmelitergasse 9/1. Stock
  • Samstags: 21., Wassermanngasse 7

Jeweils geöffnet von 08:00 bis 12:00 und von 13:00 bis 17:00 Uhr

* Ab dem 25. April hält die U1 in Fahrtrichtung Leopoldau nicht in der Station Kaisermühlen/VIC. Diese Sperre dauert voraussichtlich bis 7. August.

** Das Impfzentrum Town Town hat von 08:00 – 11:45 und von 13:00 – 15:15 Uhr geöffnet.

Jetzt impfen! Keine Anmeldung.

Impfen beim Donauinselfest

Bitte nehmen Sie zur Impfung folgendes mit:

  • Lichtbildausweis
  • e-card (falls vorhanden)
  • FFP2-Maske
  • Kinder unter 14 Jahren kommen bitte in Begleitung einer obsorgeberechtigten Person.

Wollen Sie Impfungen nachtragen oder haben fehlerhafte Angaben in Ihrem Impfzertifikat, Impfpass oder Genesungszertifikat, buchen Sie einen Termin für Ihre Anlaufstelle im Austria Center Vienna.

Tipp: Eine Registrierung oder Terminbuchung ist alternativ auch telefonisch unter der kostenlosen Nummer 1450 möglich.

Machen Sie mit!

COVID-19 hat unser Leben gehörig durcheinandergebracht. Einschränkungen, die zuvor nicht vorstellbar waren, wurden zum Alltag und trotz der mitunter sehr einschneidenden Maßnahmen verschwand die Pandemie nicht, sondern forderte mit jeder Welle ihre Opfer – überall auf der Welt. Gleichzeitig hat diese globale Gesundheitskrise gezeigt, dass die Menschheit in der Lage ist, durch intensive Kooperationen eine Lösung auch für diese enormen Herausforderungen zu finden.

Diese Lösung heißt Impfen. Wir haben bereits verschiedene sehr wirkungsvolle Impfstoffe zu Verfügung. Durch den Impfschutz wird es uns möglich sein, diese Pandemie in den Griff zu bekommen und wieder ein normales Leben zu führen. Lassen Sie sich daher unbedingt impfen – in einer der Impfstraßen der Stadt Wien, in Ihrem Betrieb oder bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Peter Hacker

Amtsführender Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport

Aktuelles:

„Auffrischungsimpfung“ (4. Impfung)

Stand: 05.05.2022, 11 Uhr

Personen ab 65 Jahren haben die Möglichkeit, sich eine Auffrischungsimpfung („4. Impfung“) nach frühestens 4 Monaten (120 Tagen), optimalerweise 6 Monate (180 Tagen) nach der 3. Impfung verabreichen zu lassen (off-label).

Allen Personen zwischen 12 und 64 Jahren ist die 4. Impfung als Auffrischungsimpfung frühestens 4 Monate, besser 6 Monaten nach Ihrer 3. Impfung nach ärztlicher individueller Nutzen-Risiko-Abwägung möglich.

 

Vervollständigung der Grundimmunisierung (3. Impfung)

Stand: 28.04.2022, 13:00 Uhr 

Vervollständigung der Grundimmunisierung (3. Impfung) abMonaten  

  • Allen Personen ab 5 Jahren wird empfohlen, sich ab 6 Monaten nach ihrer Ersten Impfserie eine 3. Impfung verabreichen zu lassen. Bitte beachten Sie, dass Kinder unter 14 Jahren zu Ihrer Impfung in Begleitung einer obsorgeberechtigten Person kommen müssen.  

    Vervollständigung der Grundimmunisierung nach 28 Tagen

    • Personen, die mit dem Covid-19-Vaccine von Johnson&Johnson geimpft wurden. 
    • Personen, die nach 2 Impfungen aufgrund von Beeinträchtigungen des Immunsystems keine Antikörper gebildet haben. 
      Impfung für Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren

      16.12.2021

      • Seit 16.12. können sich auch Kinder und Jugendliche ab 5 Jahren ohne Terminvereinbarung eine Corona-Schutzimpfung verabreichen lassen. 

      Online-Workshops für Eltern 

      • Interessierten und ratsuchenden Eltern bietet die Stadt Wien einen Online-Workshop an. 
      • Ärztinnen und Ärzte beantworten Ihre Fragen und teilen mit Ihnen ihre Erfahrungen zur Kinderimpfung, Impfreaktionen und möglichen Nebenwirkungen. 
      • Anmeldung und weitere Fragen per Mail wig-workshop@gmx.at oder telefonisch über  01 317 39 29112 (werktags zwischen 8 und 18 Uhr) 
      • Die Einladung für den Online-Workshop steht Ihnen auch in عربى, bosanski/srpski/hrvatski sowie türkçe zur Verfügung. 
        Gültigkeit der Impfzertifikate
        • Die erste Impfserie 2 Impfungen (Impfzertifikat 2/2 oder 2/1) oder Genesung + 1 Impfung (Impfzertifikat 1/1) ist 180 Tage ab der 2. Impfung gültig. Für Kinder und Jugendliche zwischen 12-17 Jahren liegt die Gültigkeit der Impfzertifikate bei 210 Tagen (7 Monaten). Für die Einreise nach Österreich sind diese Impfzertifikate oder andere Impfnachweise weiterhin 270 Tage gültig.
        • Das Impfzertifikat nach der 3. Impfung (Impfzertifikat 3/3) oder Genesung + 2 Impfungen (Impfzertifikate 3/3 oder 3/1) ist 365 Tage ab der 3. Impfung gültig.
        • Das Impfzertifikat nach der 3. Impfung + Genesung gilt 365 Tage ab der 3. Impfung.
        • Das Impfzertifikat nach der 4. Impfung (Impfzertifikat 4/4 oder 4/1) gilt 365 Tage ab dem Tag der letzten Impfung.
        • Das Impfzertifikat einer einmaligen Johnson&Johnson Impfung ist nicht mehr gültig. 
        Corona-Sorgenhotline Wien

        Bei der Corona-Sorgenhotline Wien (01 4000 53000 – Montag bis Sonntag von 08:00 bis 20:00 Uhr) können alle Leute anrufen, die sich durch die Pandemie belastet fühlen und Hilfe oder einfach jemanden zum Reden brauchen. Für Leute, die im Besonderen Ängste oder Unwohlsein beim Thema Impfen haben, gibt es durch die Mitarbeiter*innen der Corona-Sorgenhotline Wien ab sofort dieses spezielle Angebot.

        Der Impfstoff AstraZeneca ist derzeit in Österreich nicht mehr verfügbar, Sie können aber den Termin auf einen anderen Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna und Johnson&Johnson) umbuchen.

        Warum Impfen?

        Hier beginnt der Anfang vom Ende der Corona-Pandemie

        Je mehr Personen geimpft sind, desto besser für uns alle. Denn eine hohe Impfrate trägt zum eigenen Schutz und zur Eindämmung der Pandemie bei. Wenn alle notwendigen Teilimpfungen durchgeführt sind, ist der Schutz gegen COVID-19 zuverlässig.

        Ihr Vorteil

        Sie schützen sich mit einer Corona-Schutzimpfung vor schweren Krankheitsverläufen, möglichen Langzeitfolgen und vermindern deutlich das Risiko einer Ansteckung. Sie tragen mit einer Corona-Schutzimpfung dazu bei, dass vulnerable Personengruppen (auch aus Ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis) stärker geschützt werden und entlasten unser österreichisches Gesundheitssystem.

        Häufig gestellte Fragen

        c Alle ausklappen C Alle einklappen

        Impfaktion gegen FSME, MMR und HPV (8)

        • FSME (Frühsommermeningoencephalitis): Die Impfung wird für Erwachsene und für Kinder ab dem 1. Geburtstag angeboten.
        • MMR (Masern Mumps, Röteln): Die MMR-Kombinationsimpfung wird ab dem 1. Geburtstag verabreicht. 
        • HPV (Humane Papillomviren): Diese Impfung wird vom 9. bis zum 18. Geburtstag angeboten.
          Vor dem 18. Geburtstag begonnene Impfserien können fortgesetzt oder komplettiert werden. Es werden keine Klient*Innen gegen HPV geimpft, die über 18 Jahre alt sind und die erste Dosis noch nicht erhalten haben! Diesen wird empfohlen sich an die niedergelassene Ärzteschaft wenden. 

        • HPV-Impfungen vom 9. bis zum 12. Geburtstag und HPV-Nachholimpfungen (catch-up Impfungen) vom 12. bis zum 18. Geburtstag werden im Impfservice Town Town 1030, Thomas-Klestil-Platz 8/2 angeboten. Werktags von 08:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:30 Uhr. 
        • Für FSME und MMR-Impfung stehen Ihnen derzeit 4 Standorte der Österreichischen Gesundheitskassen (ÖGK) zur Verfügung. Die aktuellen Öffnungszeiten und Hinweise finden Sie auf der Seite der ÖGK
        • FSME – Impfungen sind kostenpflichtig:
          • Der Impfstoff kostet für Kinder und Erwachsene EUR 26,35 (ohne Zuschuss der ÖGK) oder EUR 22,35 (mit Zuschuss der ÖGK)
            Für die Gewährung des ÖGK-Zuschusses weisen Sie bitte die e-Card vor!
          • Für Jugendliche ab dem 15. Geburtstag sowie Erwachsene ist zusätzlich ein Impfhonorar von EUR 10,65 zu entrichten. 
        • MMR – Impfungen werden GRATIS für alle Altersgruppen angeboten:
          • Kostenfreier Impfstoff, kein Impfhonorar 
        • HPV – Impfungen:
          • Vom 9.-12. Geburtstag GRATIS nach dem Kinderimpfkonzept (Kostenfreier Impfstoff, kein Impfhonorar). 
          • Vom 12. – 18. Geburtstag sind CatchUp-, bzw. Nachholimpfungen kostenpflichtig, zum Preis von EUR 66,20 pro Impfdosis (kein Impfhonorar). 
          • Impfserien, die vor dem 12. bzw. 18. Geburtstag begonnen wurden, können zu den Konditionen des 1. Stiches nachgeholt werden (Gratis bzw. EUR 66,20 pro Impfdosis, kein Impfhonorar) 

        FSME 

        • Für Kinder vom 1. bis zum 16. Geburtstag wird „FSME-IMMUN® 0,25 ml JUNIOR“ verabreicht. 
        • Ab dem 16. Geburtstag wird „FSME-IMMUN® 0,5 ml ERWACHSENE“ verabreicht. 

        MMR

        • Personen ab dem 1. Geburtstag wird „M-M-R VAX Pro®“ verabreicht. 

        HPV 

        • Für alle HPV-Impfungen wird der Impfstoff „GARDASIL 9®“ verabreicht. 

        In den Impfzentren am Schrödingerplatz und Town Town können bei dieser Aktion KEINE mitgebrachten Impfstoffe verabreicht werden.

        • FSME-Grundimmunisierung: 
          Zweite Impfung 1-3 Monate nach der ersten Dosis zu verabreichen. Falls ärztlich begründet kann nach dem Schnellschema die zweite Dosis frühestens 14 Tage nach der ersten Dosis gegeben werden.
          Dritte Impfung 5-12 Monate nach der 2. Dosis empfohlen. 
        • Die erste FSME-Auffrischungsimpfung ist 3 Jahre nach der 3. Dosis empfohlen, weitere Auffrischungsimpfungen alle 5 Jahre. Ab dem 60. Geburtstag sind FSME-Auffrischungsimpfungen alle 3 Jahre empfohlen. 
        • Masern-Mumps-Röteln-Impfung
          • 2 Impfungen im Mindestabstand von 4 Wochen empfohlen. 
          • Auch wenn die erste MMR-Impfung schon viele Jahre her ist, kann der Schutz mit der zweiten Impfung jederzeit komplettiert werden! 
          • Keine Auffrischungsimpfung empfohlen. 

        Für Klient*innen werden Folgeimpfungen MMR und FSME ausschließlich im Impfservice TownTown (Thomas-Klestil-Platz 8/2, 1030) in der Zeit von 02.Mai 2022 bis inkl. 27.Mai 2022 (nur Werktags; keine Impfungen an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen) angeboten.
        Termine zur Folgeimpfung in dieser Aktion können über einen QR-Code, der im Impfzentrum aufliegt oder telefonisch über 1450 gebucht werden. 

        • HPV-Impfung
          • Bei Erstimpfung zwischen dem 9. und 15.Geburtstag ist die Grundimmunisierung mit der 2. Teilimpfung nach frühestens 6 Monaten abgeschlossen.
          • Bei Erstimpfung nach dem 15.Geburtstag sind 3 Teilimpfungen für die Grundimmunisierung erforderlich: die 2. Teilimpfung erfolgt frühestens nach 2 Monaten, die 3. Teilimpfung frühestens 6 Monate nach der zweiten Impfung. 

        Diese weiteren Impfdosen können online über das Impfservice.wien oder telefonisch über 1450 gebucht werden. 

        • E-Card (sofern vorhanden) 
        • Impfpass (sofern vorhanden)
        • Lichtbildausweis 
        • FFP2-Maske 

        Bitte seien Sie 10 Minuten vor dem Impftermin im Impfzentrum, um die Administration ohne Zeitdruck abwickeln zu können. 

        Eine FSME-Impfung kann während Schwangerschaft und Stillzeit nur nach sorgfältiger ärztlicher Beratung und individueller Nutzen-Risiko-Abwägung verabreicht werden, wenn eine dringende Notwendigkeit für einen Schutz gegen eine FSME-Infektion besteht. 

        Die Masern-Mumps-Röteln-Impfung ist während der Schwangerschaft leider nicht möglich. Es ist empfohlen, einen fehlenden Schutz gegen Masern, Mumps oder Röteln nach der Entbindung raschestmöglich nachzuholen. Allen Stillenden kann die MMR-Impfung nach individueller ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung verabreicht werden.  

        Eine HPV-Impfung ist während der Schwangerschaft nicht empfohlen und sollte erst nach Ende der Schwangerschaft durchgeführt werden. Bei Stillenden kann die HPV-Impfung nach individueller ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung verabreicht werden. 

        Diphtherie: Impfung und Impfangebote (9)

        Diphtherie ist eine ansteckende Erkrankung im Bereich der oberen Atemwege (Hals, Rachen, Nase). Es bilden sich Beläge, die zu Husten und Heiserkeit führen und das Atmen erschweren. Die verantwortlichen Bakterien geben einen Giftstoff ab, der wichtige Organe schädigen kann. Durch Herzmuskel-Entzündung und Nervenlähmungen kann es zu Herzversagen und Atemlähmung und dadurch sogar zum Tod kommen. 

        Die Impfung gegen Diphtherie ist lang bewährt, allgemein gut verträglich und sicher. Die Schutzrate beträgt nahezu 100%. 

        Der aktuell verwendete Impfstoff bei Säuglingen und Kleinkindern heißt „Hexyon“.
        Im Kleinkindesalter: Infanrix (hexa), Hexavac (Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung, Keuchhusten, Hepatitis B und HiB).

        • z.B.: Revaxis (Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung) 
        • Repevax (Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung und Keuchhusten) 
        • Boostrix Polio (Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung und Keuchhusten) 
        • Boostrix (Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten) 
        • dTPur (Diphtherie und Tetanus) 
        • Im Kleinkindesalter: Infanrix hexa, Hexavac, Hexyon (alle Diphtherie, Tetanus, Kinderlähmung, Keuchhusten, Hepatitis B und HiB)

        Die Impfung gegen Diphtherie ist nur als Kombinationsimpfstoff verfügbar. Damit wird gleichzeitig der Schutz gegen Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung aufgebaut, bei der 6fach-Impfung zusätzlich gegen Haemophilus influenzae und Hepatitis B. 

        Impf-Schema Säuglinge und Kleinkinder bis zum 6. Geburtstag (6fach-Impfung) 

        • Impfung: im 3. Lebensmonat 
        • 2. Impfung: im 5. Lebensmonat 
        • 3. Impfung: 11. – 12. Lebensmonat 
        • 4. Impfung*: 7. – 9. Lebensjahr (* als 4-fach Impfung mit Tetanus, Keuchhusten und Polio) 

        Impf-Schema Grundimmunisierung Kinder ab dem 6. Geburtstag und Erwachsene (4fach-Impfung) 

        2 Impfungen im Abstand von 1 bis 2 Monaten, 3. Impfung 6 bis 12 Monate nach der 2. Impfung. 

        Auffrischungs-Impfung 

        Die Auffrischungs-Impfung erfolgt mit einem Kombinations-Impfstoff, der gleichzeitig vor Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und eventuell auch Polio schützt: 

        • Personen bis 60 Jahre: alle 10 Jahre Auffrischung empfohlen 
        • Personen ab 60 Jahre: alle 5 Jahre Auffrischung empfohlen 
        • Liegt die letzte Auffrischungsimpfung mehr als 20 Jahre zurück, sollte der Impfschutz 4 – 8 Wochen nach der Auffrischungsimpfung durch eine Blutuntersuchung („Titerbestimmung“) kontrolliert werden oder eine zweite Impfung im Abstand von 4 – 8 Wochen erfolgen.

        Die Diphtherie-Impfung gehört zum gratis Kinder-Impf-Programm in Österreich. Sie kann bis zum 15. Geburtstag kostenfrei bei der MA15-Impfstelle Town Town und allen Ordinationen des Wiener Impfkonzepts in Anspruch genommen werden. 
        Ab dem 15. Geburtstag und für Erwachsene ist die Impfung kostenpflichtig.

        Diphtherie – impfservice.wien 

        Eine Liste der Ärzt*Innen des Wiener Impfkonzepts finden Sie hier: 

        https://www.wien.gv.at/gesundheit/beratung-vorsorge/impfen/ordinationsuebersicht.html
        https://www.wien.gv.at/gesundheit/beratung-vorsorge/pdf/ordinationsuebersicht.pdf 

        Auf www.impfservice.wien ist die Terminbuchung für die Impfstelle Town Town über den Punkt „Standard- und Auffrischungsimpfungen Town Town“ möglich. 

        Direkter Buchungslink zur Kampagne. 

        Diphtherie wird von Mensch zu Mensch durch Tröpfchen-Infektion übertragen, zum Beispiel durch Niesen oder Husten. Von der Ansteckung bis zu den ersten Krankheits-Anzeichen dauert es 2 bis 5 Tage.

        Die Behandlung erfolgt mit einem Gegengift (Antitoxin) und Antibiotika. Von 20 Diphtherie-Kranken sterben auch heute noch 1 bis 4 Menschen.

        Allgemeine Fragen (16)

        Personen ab 5 Jahren erhalten die Corona-Schutzimpfung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer. Das Nationale Impfgremium empfiehlt die Verabreichung des Impfstoffes Moderna (Spikevax) erst ab einem Mindestalter von 30 Jahren. Auf ausdrücklichen Wunsch und gemäß der Zulassung kann der Impfstoff Moderna auch Personen unter 30 Jahren verabreicht werden. Der Impfstoff Johnson & Johnson wird ab 18 Jahren verabreicht. Der Impfstoff Novavax (Nuvaxovid) wird ab 18 Jahren verabreicht.

        Bitte beachten Sie, dass Kinder unter 14 Jahren zu Ihrer Impfung in Begleitung einer obsorgeberechtigten Person kommen müssen. die Letztentscheidung zur Verabreichung eine Corona-Schutzimpfung für Kinder ab 5 Jahren liegt bei der behandelnden Ärztin / dem behandelnden Arzt.

        Eine hohe Impfrate trägt zum eigenen Schutz und zur Eindämmung der Pandemie bei. Nach Durchführung aller Teilimpfungen ist der Schutz gegen COVID-19 zuverlässig. In Ausnahmefällen kann es trotz einer Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen. Diese verläuft aber meist deutlich milder.

        Sie können Ihre Corona-Schutzimpfung hier buchen. Mit einer terminlichen Voranmeldung garantieren Sie sich einen schnellen Ablauf. Wenn Sie sich spontan, ohne Anmeldung, für eine Impfung entscheiden, stehen Ihnen diverse Standorte in Wien zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass bei Aktionen „Impfen ohne Termin“ nur begrenzte Impfdosen zur Verfügung stehen

        Ja. Sie haben bei Ihrer Terminbuchung, die Möglichkeit auch für Angehörige einen Termin zu vereinbaren. Wählen Sie dazu unter Ihren Personendaten das Feld „Angehörige(n) hinzufügen“ aus und tragen Sie die angeforderten Daten ein. Sie können so bis zu vier Angehörige zusätzlich zu Ihrer Person hinzufügen. Unter „Impfaktionen“ wählen Sie zunächst Ihre passende Impfaktion aus, drücken anschließend den Button „Gruppenbuchung“, markieren den oder die dort von Ihnen hinterlegten Angehörigen und drücken auf „weiter“. Wählen Sie nun Ihre gewünschte Impfstelle sowie Datum und Uhrzeit aus und schließen den Prozess ab, indem Sie auf „Buchen“ drücken. Wenn Sie Hilfe bei der Buchung benötigen, wenden Sie sich bitte an die telefonische Auskunft 1450.  

        • Sollten fehlerhafte Angaben in Ihrem Impfzertifikat, Impfpass oder Genesungszertifikat enthalten sein, die eine Korrektur Ihrer Daten nötig machen, buchen Sie bitte vorab telefonisch über 1450 oder online einen Termin für Ihre Anlaufstelle im  Austria Center Vienna (ACV). Beachten Sie, dass eine Berichtigung Ihres Zertifikates nur mit einem Termin möglich ist.
        • Bitte nehmen Sie zu Ihrem Termin folgendes mit:
          • Anmeldebestätigung (Ticket) 
          • E-Card (sofern vorhanden)
          • Impfpass
          • Lichtbildausweis
          • FFP2-Maske
        • Um Ihnen unnötige Wege zu ersparen, berücksichtigen Sie bitte folgende Hinweise:
          • Bitte beachte Sie, dass bei einer Grundimmunsierung (3. Impfung)  ein Impfzertifikat 2/2 erstellt wird, wenn die vorgegebenen 120 Tage nach der 2. Impfung unterschritten wurden. Sofern die 120 Tage nicht unterschritten wurden, wird ein Impfzertifikat 3/3 erstellt. 
          • Zur Bearbeitung eines Genesungszertifikates ist ein positiver österreichischer PCR-Test vorzulegen.
          • Sollten Sie Ihr Genesungszertifikat noch nicht erhalten haben, bitten wir Sie die zeitliche Fristsetzung von 15 Tagen nach Ihrem positiven PCR-Test zu berücksichtigen.  

        Damit Impfnachweise in Österreich im Rahmen der 2-G-Regel akzeptiert werden, müssen die COVID-19 Impfstoffe von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen sein. Wurde die Corona-Schutzimpfung hingegen mit einem COVID-19 Impfstoff durchgeführt, der nicht von der EMA zugelassen wurde (z.B. Sputnik V), empfiehlt das Nationale Impfgremium betroffenen Personen einen Test auf neutralisierende Antikörper durchzuführen und eine Impfung eines von der EMA zugelassenen mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna) in Anspruch zu nehmen. Der Mindestabstand zur vorangegangenen Impfserie soll dabei einen Monat betragen. Auf europäischer Ebene sind neutralisierende Antikörper nicht in den Zertifikaten des Grünen Passes vorgesehen. Daher wird zwar ein Impfzertifikat über die 1. Impfung mit der Information „Impfung 1 von 2“ ausgestellt, dieses alleine bestätigt jedoch keinen aktiven Impfschutz. In Österreich und bei Reisen nach Österreich muss daher jedenfalls der Nachweis auf neutralisierende Antikörper zusammen mit dem Impfnachweis vorgezeigt werden. Die Kosten für Test auf neutralisierende Antikörper sind selbst zu tragen. Die Gültigkeit dieser Kombination als 2-G-Nachweis wird hier mit 270 Tagen ab dem Tag der Impfung festgelegt.
        Wenn gewünscht, ist auch eine Verabreichung der mRNA-Impfstoffe gemäß üblichem Impfschema bestehend aus 2 Dosen möglich, eine erhöhte Nebenwirkungsrate kann hierbei aber nicht ausgeschlossen werden. Nach Erhalt der Zweitimpfung beträgt die Gültigkeitsdauer des Impfnachweises als 2-G-Nachweis 270 Tage, wobei mindestens 14 Tage zwischen den beiden Impfungen verstrichen sein müssen

        Im neuen Impfportal wird größter Wert auf Datensicherheit und Datenqualität gelegt, daher wurden Angehörigen-Daten nicht übernommen, wenn wichtige Felder (wie z.B. Vorname, Geburtsdatum) gefehlt haben. 

        Angehörige können jederzeit hinzugefügt werden – im Zuge der Migration und im Portal bei den persönlichen Daten.

        Eine Anleitung zur Kontenerstellung finden Sie unter folgendem Link: https://mein.wien.gv.at/FAQ

        Die Kreuzimpfung, also ein Wechsel des Impfstoffes zwischen den Impfungen ist eine Off-Label Anwendung. Das bedeutet, dass diese Anwendung noch keine offizielle Zulassung hat. Der Grund dafür ist, dass der rechtliche Weg zu dieser speziellen Anwendung länger dauern kann als das medizinische Wissen über den Impfstoff wächst.

        Personen, welche über keine e-card verfügen können in Wien kostenlos geimpft werden und die Impfung wird in den gelben internationalen Impfpass eingetragen.

        Diese Personen können einen Antrag auf Ausstellung einer e-card für die Verwendung von ELGA bei der Österreichischen Gebietskrankenkasse (ÖGK) anfordern. Die Kartenausstellung setzt voraus, dass ein aktuelles Foto verfügbar ist, es gelten die dafür gestellten Bedingungen.

        Ein aufrechter Versicherungsanspruch ist für die Ausstellung und Verwendung in ELGA beziehungsweise für den e-Impfpass nicht Voraussetzung und es werden dadurch natürlich auch keine Sozialversicherungsbeiträge berechnet. Die e-card ist notwendig, damit die Person eindeutig identifiziert und im Gesundheitswesen digital verwaltet werden kann. Erst nachdem die Versicherungsnummer existiert ist ein Nachtrag der Impfungen im e-Impfpass möglich.

        Nachdem die e-card beantragt wurde und die Sozialversicherungsnummer vorhanden ist muss die Impfung von der impfenden Stelle nachgetragen werden und dann kann das Zertifikat wie folgt abgerufen werden:

        1. Die Zertifikate können Sie mit einer Handysignatur oder Bürgerkarte unter „gesundheit.gv.at“ abrufen.
        2. Weiters bietet die Stadt Wien mit Homecare ein zentrales Service für 3-G-Nachweise. Wenn Sie bereits in einer Teststraße, bei einer Apotheke oder in einem Labor testen waren, wird Ihnen eine SMS oder E-Mail mit einem personalisierten Dokumentenlink (Direktlink) zugesendet. Um die Zertifikate aufrufen zu können, benötigen Sie den bereits bekannten PIN, sollten Sie den PIN nicht mehr vorliegen haben, bitten wir Sie bei einer Teststraße nachzufragen. Sollten Sie noch nicht registriert sein, können Sie sich vorab unter diesem Link registrieren. https://app.wien.gv.at/covidregistrierung/
        3. Zusätzlich können Sie die Zertifikate in ausgewählten Teststraßen, in Apotheken und bei der Österreichischen Gesundheitskasse als Ausdruck abholen.

        Folgende Impfstoffe sind von der EMA zugelassen:

        • Comirnaty (BioNTech-Pfizer)
        • COVID-19 Vaccine Moderna
        • COVID-19 Vaccine Janssen
        • Vaxzevria (AstraZeneca)
        • Novavax (Nuvaxovid)

        Sofern Sie Ihre Impfung im Ausland mit einem der genannten, zugelassenen Impfstoff erhalten haben, wenden Sie sich bitte an folgende Ordinationen, die Ihre Impfung in den e-Impfpass nachtragen.

        Bei Fragen zum Buchungsprozess oder sonstigen Funktionen nach der Anmeldung über mein.Wien oder impfservice.wien, wenden Sie sich bitte telefonisch an 01 90330.

        Bei Fragen zum Buchungstool, wie zum Beispiel der Verfügbarkeit von Impfterminen, Abständen zur Auffrischungsimpfung etc., wenden Sie sich bitte telefonisch an 01 90330. 

        Eine Löschung Ihres impfservice.wien Kontos können Sie telefonisch unter 01 90330 beantragen. Bitte beachten Sie, dass Ihre Daten nach einer Kontenlöschung endgültig gelöscht sind und nicht wiederhergestellt werden können.

        Sollten Sie Fragen vor Ihrer COVID-19 Impfung haben und ein persönliches Beratungsgespräch bevorzugen, haben Sie die Möglichkeit, sich online oder telefonisch über 1450 einen Beratungstermin zu buchen. Nach Ihrem Beratungsgespräch haben Sie auch gleich die Gelegenheit, sich eine COVID-19 Schutzimpfung verabreichen zu lassen.

        Bei der Corona-Sorgenhotline Wien (01 4000 53000 – Montag bis Sonntag von 08:00 bis 20:00 Uhr) können alle Leute anrufen, die sich durch die Pandemie belastet fühlen und Hilfe oder einfach jemanden zum Reden brauchen. Für Leute, die im Besonderen Ängste oder Unwohlsein beim Thema Impfen haben, gibt es durch die Mitarbeiter*innen der Corona-Sorgenhotline Wien ab sofort dieses spezielle Angebot.

        Sorgen-los Impfen: Beratungs- und Betreuungsangebote bei Sorgen, Ängsten und Zweifel (16)

        Sorgen-los Impfen ist ein Angebot der Stadt Wien. 
        Es ist für Menschen, die Angst oder Sorgen wegen der Impfung haben. 
        Das Angebot von Sorgen-los Impfen besteht aus 2 Teilen: 

        • Die Corona-Sorgenhotline Wien. Die Telefonnummer ist 01 4000 53000 
          Hier gibt es Beratung und Betreuung am Telefon. 
          Man kann dort auch einen Impf-Termin ausmachen. 
        • Der Impf-Salon 
          Das ist ein besonderer Ort für das Impfen. 
          Dort arbeiten ausgewählte Fachkräfte. 
        • Bei der Corona-Sorgenhotline Wien (01 4000 53000) können alle Leute anrufen, die sich durch die Pandemie belastet fühlen und Hilfe oder einfach jemanden zum Reden brauchen. Für Leute, die im Besonderen Ängste oder Unwohlsein beim Thema Impfen haben, gibt es durch die Mitarbeiter*innen der Corona-Sorgenhotline Wien ab sofort ein spezielles Angebot. 
        • Grundsätzlich gilt: 
          Alle Menschen können jederzeit bei der Hotline anrufen. 
          Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen kann dann geklärt werden: 
          Welches Angebot ist das Beste für diese Person?

        Sie haben Angst oder Sorgen wegen der Impfung? 
        Dann können Sie bei der Corona-Sorgenhotline Wien anrufen. 
        Die Nummer ist 01 4000 53000.  

        Unsere Berater*innen wissen nicht nur über das Thema Impfen Bescheid. 
        Sie helfen auch bei Problemen in allen Lebenslagen
        Sie hören gerne zu und beantworten Ihre Fragen. 
        Sie wollen über die Impfung sprechen? 
        Dann werden Sie gut beraten. 
        Es wird auch ein Plan für das Impfen gemacht. 

        Der Impf-Salon ist ein besonderer Ort für das Impfen. 
        Dort nehmen sich ausgewählte Mitarbeiter*innen viel Zeit für die Besucher*innen.  
        Der Impf-Salon ist keine normale Arztpraxis oder ähnliches. 
        Bei der Planung wurde speziell auf Menschen Rücksicht genommen, die Schwierigkeiten und Angst vor Impfungen haben. 

        In bestimmten Fällen kann die Corona-Schutzimpfung auch bei Ihnen zu Hause gemacht werden. 
        Zum Beispiel, wenn jemand nicht zum Impf-Salon kommen kann. 
        Das kann man sich bei der Corona-Sorgenhotline Wien ausmachen. 

        Der Impf-Salon ist am Thomas-Klestil-Platz.
        Die Adresse ist: Thomas-Klestil-Platz 8/2 – Eingang 9, 1030 Wien
        Bevor man zum Impfsalon kommt, sollte man einen Termin ausmachen.
        Dafür ruft man bei der Corona-Sorgen-Hotline Wien an.
        Die Nummer ist 01 4000 53000
        Die Mitarbeiter*innen sagen einem dann, wann man kommen soll.
        Dann muss man nicht lange warten.
        Im Impf-Salon nehmen sich die Mitarbeiter*innen viel Zeit für die Besucherinnen.

        Man kann sich über die Corona-Sorgenhotline Wien anmelden.
        Die Nummer ist 01 4000 53000
        Man kann von Montag bis Sonntag von 08:00 bis 20:00 Uhr anrufen.  

        Die Mitarbeiter*innen der Hotline besprechen dann mit den Anrufer*innen:
        Welches Impfangebot ist für die Person am besten geeignet?

        Die Mitarbeiter*innen der Hotline beantworten alle Fragen.
        Sie informieren darüber, wie die Impfung abläuft.
        Sie kümmern sich um den Impftermin.
        Sie kümmern sich auch um weitere Impftermine und bleiben mit den Anrufer*innen in Kontakt.
        Wenn diese Personen das wollen.

        Der Impf-Salon ist ein freundlicher Ort.
        Hier geht man auf die persönlichen Wünsche der Besucher*innen ein.

        Es gibt keinen Zeitdruck.
        Es ist genug Zeit für ausführliche Gespräche mit den Expert*innen.
        Sie beantworten allgemeine Fragen zur Corona-Schutzimpfung.
        Sie besprechen auch, ob die Person jetzt geimpft werden soll.
        Sie machen Vorschläge:
        Wie kann man die Impfung machen, damit die Person beim Impfen ruhig und entspannt ist.

        Die Berater*innen der Sorgenhotline bleiben auch nach der Impfung mit den Interessierten in Kontakt:
        Bis zum nächsten Impftermin.
        Und auch darüber hinaus.
        Wenn die Personen das wollen.

        Sie sind nicht allein.
        Die Stadt Wien lässt Sie nicht allein.

        Sie können gerne eine Begleit-Person mitnehmen.
        Im Impf-Salon gibt es genug Zeit für Sie und Ihre Begleitung.
        Sie können sich an den Raum gewöhnen und alle noch offenen Fragen gemeinsam besprechen.

        Das Sorgen-los Impfen Angebot kann unter denselben Rahmenbedingungen angenommen werden, wie das reguläre Impfangebot der Stadt Wien. Nähere Informationen dazu finden Sie unter: https://impfservice.wien/corona/

        Ja. 
        Menschen mit Mobilitäts-Einschränkungen können ihn gut erreichen. 
        Zum Beispiel Menschen im Rollstuhl oder mit einer Geh-Hilfe. 
        Für seh-beeinträchtigte Menschen gibt es ein Leitsystem.
        Im Impf-Salon gibt es Mitarbeiter*innen, die zusätzliche Unterstützung bieten.

        Außer Ihnen geht es niemanden etwas an, welche Gesundheitsdienstleitungen Sie in Anspruch nehmen. Sie müssen sich zwar namentlich anmelden, damit Ihr (elektronischer) Impfpass aktualisiert werden kann, diese Informationen werden aber an niemanden weitergegeben und nirgendwo sonst erfasst.

        Falls Ihnen der Kontakt mit fremden Menschen unangenehm ist, weisen Sie bei der Anmeldung die Mitarbeiter*innen der Corona-Sorgenhotline Wien einfach darauf hin. Die bei der Impfung Anwesenden wissen dann Bescheid und reduzieren den Kontakt auf das absolut nötige Mindestmaß.

        Der Impf-Salon ist ein großer Raum. 
        Es wurde darauf geachtet, dass nichts dort Angst auslösen kann.
        Sie haben trotzdem Sorgen und Ängste? 
        Dann besprechen Sie das einfach mit den Mitarbeiter*innen der Corona-Sorgenhotline Wien. 
        Die Nummer ist 01 4000 53000
        Die Mitarbeiter*innen beraten Sie dann, welches Angebot für Sie am besten passt.

        • Das Angebot ist für alle, die Angst oder Sorgen wegen der Corona-Schutzimpfung haben. 
          Das sind zum Beispiel Menschen, die Angst vor Nadeln, Spritzen oder Impfungen haben. 
        • Auch Menschen, die nicht gern zum Arzt oder zur Ärztin gehen, können sich anmelden. 
        • Manche Menschen haben besonders große Sorgen, dass sie durch die Impfung Nachteile oder Probleme bekommen.  
          Zum Beispiel Probleme im Freundeskreis, in der Familie oder mit Arbeitgeber*innen. 
          Oder sie haben Angst vor Impf-Reaktionen und Schmerzen. 
          Diese Menschen werden besonders umfassend beraten. 

        Auch Kinder können in den Impf-Salon kommen. 
        Sie werden von erfahrenem Personal betreut. 
        Der Impf-Salon ist kindergerecht eingerichtet.
        Im Impf-Salon können alle Personen geimpft werden, für die es in Österreich zugelassene Impfstoffe gibt.

        Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: https://impfservice.wien/corona/

        Es geht niemanden etwas an, welche Gesundheits-Dienstleistungen Sie in Anspruch nehmen. 
        Sie müssen sich aber mit Ihrem Namen für die Impfung anmelden. 
        Das ist notwendig, damit Ihr Impf-Pass aktualisiert werden kann. 
        Diese Informationen werden aber an niemanden weitergegeben. 
        Sie werden auch sonst nirgendwo aufgeschrieben. 

        Im Impf-Salon wird der Impfstoff von BioNtech/Pfizer verwendet. 
        Er heißt Comirnaty.
        Dieser Impfstoff wird in Österreich am häufigsten für die Corona-Schutzimpfung verwendet.

        Sie wollen lieber einen anderen Impfstoff? 
        Dann können Sie auch den bekommen, wenn er bei Ihrem Impf-Termin verfügbar ist. 
        Besprechen Sie das bitte gleich bei Ihrem Anruf bei der Corona-Sorgenhotline. 

        Fragen zur Impfpflicht (1)

        Am 09.03.2022 wurde die Impfpflicht bis auf weiteres ausgesetzt. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an das Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

        Dokumentation und Impfpass (16)

        Die Impfung wird in Ihrem Impfpass mittels Stempel und im e-Impfpass elektronisch bestätigt. In ausgewählten Teststraßen und Impfzentren können Genesungsnachweise und Impfnachweise als Ausdruck abgeholt werden.

        Ja. Sofern Sie bereits eine solchen besitzen, nehmen Sie bitte den gelben Impfpass zur Corona-Schutzimpfung mit. Dieser ist derzeit das einzige gültige internationale Impfdokument.

        Nein. Sie können sich vom e-Impfpass nicht abmelden. Das Gesundheitstelematikgesetz 2012 definiert die Verwendung des e-Impfpasses als erhebliches öffentliches Interesse. Der Sinn ist, ein österreichweites Impfregister zu haben, um das Infektionsgeschehen und die Immunisierungsrate beobachten zu können.

        Nein. Es besteht kein Zusammenhang zwischen einer ELGA-Abmeldung und dem e-Impfpass. Ihre Impfung wird automatisch in den e-Impfpass eingetragen.

        Bitte gehen Sie zu jener Impfstelle, bei der Sie die Impfung erhalten haben und lassen Sie dort die Impfung nacherfassen. Bitte bringen Sie dazu Ihre Buchungsbestätigung und Ihren Impfpass bzw. Ihr Impfkärtchen mit, auf der Ihre Impfung dokumentiert wurde.

        Für Personen, die in Österreich eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben, wird automatisch ein EU-konformes Impfzertifikat erstellt und der geimpften Person über den e-Impfpass (Zugang über gesundheit.gv.at) zur Verfügung gestellt. Für diesen Abruf ist eine Handysignatur oder Bürgerkarte notwendig. Wurde das Impfzertifikat einmal heruntergeladen und abgespeichert, kann es für die gesamte Gültigkeitsdauer als Nachweis einer erhaltenen Corona-Schutzimpfung verwendet werden. Ein erneuter Abruf des Zertifikats ist aber jederzeit möglich.

        In ausgewählten Test- und Impfstraßen können Impfnachweise während der Öffnungszeiten als Ausdruck abgeholt werden.

        Teststraßen:

        • 10., Therme Wien (Kurbadstraße 14)
        • 15., Stadthalle (Roland-Rainer-Platz 1)
        • 22., Austria Center Vienna (Bruno-Kreisky-Platz)

        MA 15 – Impfzentren:

        • 2., Karmelitergasse 9/1. Stock
        • 3., TownTown, Thomas-Klestil-Platz 8/2
        • 12., Am Schöpfwerk 29/11/R10
        • 15., Gasgasse 8-10 (Eingang: Staglgasse 5a)
        • 18., Martinstraße 100/1. Stock
        • 21., Wassermanngasse 7
        • 22., Austria-Center-Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1

        Zusätzlich kann man sich das Impfzertifikat auch in Apotheken, bei niedergelassene ÄrztInnen, bei den Kundenservicestellen oder der Österreichischen Gesundheitskasse kostenlos ausdrucken lassen.

        Ja. Um einen besonders niederschwelligen Zugang zu den Impfzertifikaten zu gewährleisten, wird allen Personen, die bis Ende Juni 2021 vollimmunisiert wurden, ihr Impfzertifikat per Post zugesandt.

        Unter der Voraussetzung, dass Sie einmal in einer Wiener Teststraße registriert wurden und in weiterer Folge testen waren und daher Homecare nutzen, werden Sie automatisch via SMS verständigt, sobald Ihr Impfnachweis vom Gesundheitsministerium ausgestellt wurde. Mit dem Link aus der SMS und Ihrem 12-stelligen PIN können Sie dann den Impfnachweis in Homecare abrufen. Wenn Sie diesen PIN nicht mehr haben, müssen Sie erneut in eine der Wiener Teststraßen gehen.

        Bei fehlerhaften Zertifikaten steht die AGES-Hotline unter 0800 555 621 zur Verfügung.

        Bei Verlust des Impfpasses ist von der betroffenen Person eine Verlustanzeige vorzuweisen. Erst dann wird nach Prüfung der Daten ein neuer Impfpass mit einem Duplikats Stempel ausgestellt. Zumal es sich bei einem Impfpass um ein Dokument (wie z.B. ein Führerschein) handelt wird hier eine Verlustanzeige verlangt. Sie können einen neuen Impfpass in jenem Impfzentrum beantragen, in welchem Sie Ihre Impfung erhalten haben.

        Folgende Dokumente sind mitzubringen:

        • Amtlicher Lichtbildausweis
        • E-Card
        • E-Impfpass Auszug (diesen erhalten Sie kostenfrei in jeder Apotheke)

        Einen Genesungsnachweis erhalten Sie bis zu sechs Monate nach Ihrer Erkrankung, wenn diese durch PCR-Testung bestätigt wurde. Falls Ihre Erkrankung innerhalb der sechs-Monate-Frist liegt und Sie sich bereits einmal in einer Wiener Teststraße testen ließen, erhalten Sie automatisch eine SMS mit einem Link. Mit ihrem 12-stelligen PIN können Sie dann Ihren Genesungsnachweis abrufen. Liegt Ihre Erkrankung länger zurück, dann bekommen Sie diesen Nachweis nicht mehr und es ist zu empfehlen, sich impfen zu lassen. 
        Weiterhin können bereits bestehende Nachweise vorgezeigt werden: ein Absonderungsbescheid, eine ärztliche Bestätigung über eine in den vergangenen sechs Monaten erfolgte und bereits abgelaufene Infektion mit SARS-CoV-2 oder ein Nachweis über eine positive Testung auf neutralisierende Antikörper. Auch wenn durch diese keine Ausstellung eines Genesungszertifikats erfolgt ist.

        Das Genesungszertifikat ist bis zu 6 Monate nach Ihrer Genesung gültig. 

        Sollte Ihr Genesungszertifikat – 6 Monate nach Genesung – abgelaufen sein, erlöschen damit sämtliche Reiseerleichterungen und Eintrittsberechtigungen, die Sie durch die 2-G-Regel (vormals 3-G-Regel) erhalten haben. Es wird Ihnen dringend (u.a. vom Nationalen Impfgremium, European Medicines Agency) empfohlen, sich mit einer Corona-Schutzimpfung impfen zu lassen. Nur so können Sie das erhöhte Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken reduzieren und zur Eindämmung der Pandemie beitragen. 

        • Die erste Impfserie 2 Impfungen (Impfzertifikat 2/2 oder 2/1) oder Genesung + 1 Impfung (Impfzertifikat 1/1) ist 180 Tage ab der 2. Impfung gültig. Für Kinder und Jugendliche zwischen 12-17 Jahren liegt die Gültigkeit der Impfzertifikate bei 210 Tagen (7 Monaten). Für die Einreise nach Österreich sind diese Impfzertifikate oder andere Impfnachweise weiterhin 270 Tage gültig.   
        • Das Impfzertifikat nach der 3. Impfung (Impfzertifikat 3/3) oder Genesung + 2 Impfungen (Impfzertifikate 3/3 oder 3/1) ist 365 Tage ab der 3. Impfung gültig.   
        • Das Impfzertifikat nach der 3. Impfung + Genesung gilt 365 Tage ab der 3. Impfung.  
        • Das Impfzertifikat nach der 4. Impfung (Impfzertifikat 4/4 oder 4/1) gilt 365 Tage ab dem Tag der letzten Impfung. 
        • Das Impfzertifikat einer einmaligen Johnson&Johnson Impfung ist nicht mehr gültig. 

        Das Impfzertifikat gilt aktuell 6 Monate (180 Tage) nach Ihrer ersten Impfserie (bestehend aus 2 Corona-Schutzimpfungen). Der Impfschutz lässt allerdings mit der Zeit nach und damit steigt auch das Risiko, an COVID-19 zu erkranken. Daher empfiehlt das nationale Impfgremium eine Vervollständigung der Grundimmunisierung (3. Impfung) 6 Monate (180 Tage) nach Ihrer zweiten Impfdosis. Nur so können Sie das erhöhte Risiko, schwer an COVID-19 zu erkranken, reduzieren und zur Eindämmung der Pandemie beitragen.  

        Wenn Sie eine 3. Impfung erhalten haben, aktualisieren Sie Ihren Impfstatus über einen Ausdruck eines Impfzertifikates, den sie in Apotheken, bei niedergelassene Ärzt*innen oder in der Kundenservicestelle der österreichischen Gesundheitskasse kostenlos ausdrucken lassen können. Sie haben ebenfalls die Möglichkeit, das Impfzertifikat über die App des Grünen Pass aktualisieren zu lassen. 

        So funktioniert die App: 

        Laden Sie die App im iOS App Store oder Google Play Store herunter. Dann scannen Sie den QR-Code auf Ihrem Zertifikat oder fügen Sie das PDF über das Teilen-Menü zu der App hinzu. So haben Sie Ihr Zertifikat immer dabei, auch ohne Internetverbindung.

        Impfung bei Ärztinnen und Ärzten im niedergelassenen Bereich (4)

        Bitte kontaktieren Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Wenn sie oder er sich für das Corona-Schutzimpfungsprogramm gemeldet hat, können Sie dort einen Termin vereinbaren.

        Die Corona-Schutzimpfung ist für alle sozialversicherten Personen und bei der KFA Wien krankenversicherten Personen und für ihre anspruchsberechtigten Angehörigen gratis. Das gilt für ÖGK, BVAEB und SVS.

        Wenn Sie keine Sozialversicherung haben, muss ein Impfhonorar mit der Ärztin oder dem Arzt abgerechnet werden. Die Höhe des Impfhonorars erfahren Sie bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

        Hausärztinnen und -ärzte impfen derzeit mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer und Moderna.

        Bitte bringen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis, und, wenn vorhanden, Ihre e-card und Ihren Impfpass zur Impfung mit.

        Ablauf der Corona-Schutzimpfung (9)

        Die Corona-Schutzimpfung ist kostenlos.

        Für die Impfstoffe BioNTech/Pfizer, Moderna, Vaxzevria (AstraZeneca) und Novavax (Nuvaxovid) ist die empfohlene Anzahl an Impfdosen erforderlich (Anwendungsempfehlung des nationalen Impfgremiums). Für den Impfstoff Johnson & Johnson gibt es die Empfehlung des „Nationalen Impfgremiums“, sich ebenfalls eine weitere Impfung verabreichen zu lassen. Dabei gilt es zu beachten, dass eine zweite Impfung vorzugsweise über einen mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna) verwendet wird. Je nach verabreichtem Impfstoff sind folgende Abstände zum ersten Impfstich zu beachten:

        • BioNTech/Pfizer 3-6 Wochen,
        • Moderna 3-6 Wochen,
        • AstraZeneca (Vaxzevria) 4-8 Wochen,
        • Novavax (Nuvaxovid) 3-6 Wochen,
        • Johnson & Johnson (Jansson) 4-8 Wochen.

        Bereits nach der 1. Teilimpfung werden Antikörper gebildet und die Schutzwirkung beginnt 3 Wochen danach. Für eine vollständige Grundimmunisierung und einen anhaltenden Schut sind 3 Impfungen notwendig. Nach der 2. Teilimpfung dauert es rund 7 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat.

        Wie viele andere Impfungen auch, wird die Injektion in den Muskel des Oberarms gesetzt.

        Hier können Sie den Impfbogen zur Corona-Schutzimpfung herunterladen. Den Impfbogen bekommen Sie auch per Mail im Rahmen der Terminvereinbarung zur Corona-Schutzimpfung als PDF-Datei. Idealerweise nehmen Sie den ausgefüllten Impfbogen bereits zur Impfung mit. Er liegt aber auch bei der Impfstelle vor Ort auf. Bitte bringen Sie auch zum zweiten Termin einen ausgefüllten Impfbogen mit. Damit vermeiden Sie unnötige Wartezeiten. 

        Bitte registrieren Sie sich zunächst hier, anschließend haben Sie die Möglichkeit, Ihren gewünschten Termin innerhalb Ihrer Personen- oder Altersgruppe zu buchen.

        Jeder Person, die eine 1. Teilimpfung erhalten hat, wird garantiert, auch rechtzeitig eine 2. Teilimpfung zu erhalten. Der Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert je nach Impfstoff: BioNTech/Pfizer 3 – 6 Wochen, Moderna 3 – 6 Wochen, Novavax (Nuvaxovid) 3-6 Wochen, AstraZeneca (Vaxzevria) 4 – 8 Wochen und Johnson & Johnson (Janssen) 4-8 Wochen. Auch für die 2. Impfung ist ein ausgefüllter Impfbogen erforderlich, um eventuelle Änderungen bzw. Anmerkungen nach der 1. Impfung anzuführen.

        Bitte buchen Sie sich hier einen neuen Termin. Sie haben auch die Möglichkeit, das Angebot Impfen ohne Termin in Anspruch zu nehmen.

        Die Corona-Schutzimpfung kann von allen Personen ab 5 Jahren in Anspruch genommen werden, die einen Österreichbezug haben und nachweisen können. Kinder unter 14 Jahren müssen in Begleitung einer obsorgeberechtigten Person zur Impfung kommen.

        Es besteht kein Grund zur Sorge, solange die 1. Teilimpfung nicht viele Wochen zurückliegt. Holen Sie die 2. Teilimpfung auf jeden Fall nach, denn nur mit einer Impfung sind Sie nicht oder unzureichend geschützt. Bitte melden Sie sich dazu telefonisch unter 1450 oder buchen Sie hier Ihren Ersatztermin.

        Impfstoffe, Wirksamkeit und Nebenwirkungen (20)

        Derzeit werden in Österreich die Impfstoffe von BioNtech/Pfizer, Moderna, Janssen (Johnson&Johnson) und Novavax (Nuvaxovid) verabreicht. Diese werden je nach Verfügbarkeit, medizinischer Empfehlung und Altersvorgaben so rasch wie möglich verimpft.

        Obwohl zwischen dem ersten Auftreten des Coronavirus und der Verfügbarkeit der wirksamen Impfstoffe nur wenig Zeit vergangen ist, wurden alle Anforderungen an diese Impfstoffe eingehalten und keine Abstriche bei Qualität, Art und Umfang der behördlichen Begutachtung gemacht. Alle COVID-19 Impfstoffe werden in umfangreichen Studien mit mehreren zehntausend TeilnehmerInnen entwickelt und auf Sicherheit und Wirksamkeit getestet.

        Sind nach einer ersten Impfung schwere Nebenwirkungen aufgetreten, die einen Impfstoff-Wechsel rechtfertigen oder ist dies aus Sicht der zu impfenden Person dringend wünschenswert, so kann unter Berücksichtigung einer entsprechenden ärztlichen Beratung ein Impfstoffwechsel zu einem Off-Label Use angeboten werden. Es sind nun dafür keine Atteste mehr notwendig, allerdings liegt die Letztverantwortung bei der aufklärenden Ärztin bzw. beim aufklärenden Arzt.

        In den Zulassungsstudien aller Impfstoffe weltweit wurden keine schweren oder unerwünschten Nebenwirkungen beobachtet. Nach der Impfung kann es an der Einstichstelle zu Wärmegefühl, Rötung und Druckschmerz kommen. Die Reaktionen an der Einstichstelle sind relativ häufig und treten bei 8 von 10 Geimpften auf. Diese Nebenwirkung ist eventuell lästig, aber harmlos und nach wenigen Tagen verschwunden. Sollten jedoch trotzdem Nebenwirkungen anhalten oder neu auftreten (wie Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Atemnot, Schmerzen in den Armen oder Beinen etc.) sollte eine Ärztin oder ein Arzt zur Abklärung einer Thrombose aufgesucht werden. Die bisher beobachteten unerwünschten Nebenwirkungen wie beispielsweise Trombosen, ändern nichts an der von der EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur) uneingeschränkte Zulassung der Impfstoffe, da der Vorteil im Sinne des Infektionsschutzes den Nachteil durch eine evtl. Nebenwirkung überwiegt. Eine Beobachtung des eigenen Gesundheitszustandes wird empfohlen.

        Ja, Sie können zum Beispiel Medikamente mit Paracetamol einnehmen. Diese beeinflussen die Wirkung der Impfung nicht.

        Corona-Schutzimpfungen fallen, so wie alle per staatlicher Verordnung im persönlichen und allgemeinen Interesse dringend empfohlenen Impfungen, unter die Schutzbestimmungen des Impfschadengesetzes. Das bedeutet, dass Sie im Falle von möglichen Impfschäden auch ohne, dass jemanden daran ein Verschulden trifft, von der Republik eine Entschädigung erhalten

        Für die Impfstoffe BioNTech/Pfizer, Moderna, Vaxzevria (AstraZeneca) und Novavax (Nuvaxovid) ist die empfohlene Anzahl an Impfdosen erforderlich (Anwendungsempfehlung des nationalen Impfgremiums). Je nach verabreichtem Impfstoff in folgenden Abständen: BioNTech/Pfizer 3-6 Wochen, Moderna 3-6 Wochen, Vaxzevria (AstraZeneca) 4-8 Wochen und Novavax (Nuvaxovid) 3-6 Wochen. Bereits nach der 1. Teilimpfung werden Antikörper gebildet und die Schutzwirkung beginnt 3 Wochen danach. Für einen vollen, anhaltenden Schutz ist die 2. Teilimpfung sowie eine 3. Impfung nach gegebener Zeit notwendig. Nach der 2. Teilimpfung dauert es rund 7 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Für den Impfstoff Johnson & Johnson gibt es die Empfehlung des „Nationalen Impfgremiums“, sich ebenfalls eine weitere Impfung verabreichen zu lassen. Dabei gilt es zu beachten, dass eine zweite Impfung vorzugsweise über einen mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna) verwendet wird. Auf ausdrücklichen Wunsch kann die zweite Impfung auch mit einer erneuten Dosis von Johnson & Johnson durchgeführt werden. Ein Abstand von mindestens 2 Monaten soll nach der 1. Impfung mit Johnson&Johnson eingehalten werden.

        Ein Schutz ist nach rund 7 Tagen gegeben.

        Der Impfstoff von Vaxzevria (AstraZeneca) wurde wie jeder andere Impfstoff, der vor COVID-19 schützen soll, intensiv geprüft, bevor er auf den Markt gebracht wurde. Vaxzevria (AstraZeneca) ist nicht mit einem Anstieg des Gesamtrisikos für Blutgerinsel (thrombo-embolische Ereignisse) verbunden. Darüber hinaus können die Symptome bei einem Blutgerinnsel großteils bei rechtzeitiger Erkennung sehr gut therapiert werden. Er ist wirksam und jedenfalls gut geeignet zur Verhinderung von schweren Verläufen von COVID-Erkrankungen. Sollten jedoch Nebenwirkungen anhalten oder neu auftreten (wie Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Atemnot, Schmerzen in den Armen oder Beinen etc.) sollte eine Ärztin oder ein Arzt zur Abklärung einer Thrombose aufgesucht werden. Nationale Expertengremien haben sich für die Verwendung von Vaxzevria (AstraZeneca) ausgesprochen, weil der Nutzen eindeutig belegt ist und täglich Menschenleben rettet.

        Bitte beachten Sie, dass der Impfstoff AstraZeneca österreichweit seit 01.12.2021 nicht mehr verfügbar ist und vorerst auch nicht nachbestellt wird. 

        Bei den meisten Geimpften sind 90 Tage nach der Impfung noch ausreichend Antikörper nachweisbar. Eine längere Wirkung wird vermutet, ist aber derzeit noch nicht wissenschaftlich bewiesen, da der Zeitraum der Beobachtungen noch zu kurz ist. Angesichts der neuen epidemiologischen Situation durch die Delta-Variante wird empfohlen, sich eine 3. Impfung (frühestens 6 bis spätestens 9 Monate) nach der vorgesehenen 2. Impfdosis verabreichen zu lassen.

        Ein RNA-Impfstoff oder mRNA-Impfstoff beruht auf speziellen Botenmolekülen, den Ribonukleinsäuren (RNA oder RNS). Das injizierte Botenmolekül enthält den genetischen Code für einen Eiweißbaustein gegen das Corona-Virus. Dieser Eiweißbaustein wird nach Injektion vom Körper produziert und löst eine maßgeschneiderte Immunreaktion aus. Somit lernt das Immunsystem, Abwehrstoffe zu produzieren, die sich bei einer Infektion sofort gegen das Coronavirus richten und es erfolgreich an der Vermehrung in unserem Körper hindern. Nach kurzer Zeit wird die injizierte RNA vom Körper vollständig abgebaut.

        Der Impfstoff BioNTech/Pfizer ist für Personen ab 5 Jahren zugelassen. Das Nationale Impfgremium empfiehlt die Verabreichung des Impfstoffes Moderna (Spikevax) erst ab einem Mindestalter von 30 Jahren. Auf ausdrücklichen Wunsch und gemäß der Zulassung kann der Impfstoff Moderna auch Personen unter 30 Jahren verabreicht werden. Vaxzevria (AstraZeneca), Jannsen (Johnson & Johnson) und Novavax (Nuvaxovid) sind erst ab 18 Jahren zugelassen.

        Bitte beachten Sie, dass Kinder unter 14 Jahren zu Ihrer Impfung in Begleitung einer obsorgeberechtigten Person kommen müssen.  Die Letztentscheidung zur Verabreichung eine Corona-Schutzimpfung für Kinder ab 5 Jahren liegt bei der behandelnden Ärztin / dem behandelnden Arzt.

        Wenn Sie einen Termin in Ihrer Altersgruppe buchen, haben Sie vorab die Möglichkeit, den gewünschten Impfstoff auszuwählen. Für ein spontanes „Impfen ohne Termin“ in den jeweiligen Impfboxen, entfällt diese Option allerdings. Bitte beachten Sie, dass der Impfstoff, je nach Verfügbarkeit, an den Ort der Impfung gebunden ist. Das hat zur Folge, dass vor Ort Änderungen des zugeteilten Impfstoffes, nur in bestimmten Ausnahmefällen möglich sind.

        Das Nationale Impfgremium hat mit 29.09.2021 für den Impfstoff Johnson & Johnson (Janssen) eine Empfehlung für eine zweite Impfdosis 4-8 Wochen nach Erststich (off label) abgegeben, um die Schutzwirkung zu erhöhen. Eine zweite Impfung wird vorzugsweise über einen mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna) verwendet. Auf ausdrücklichen Wunsch kann die zweite Impfung auch mit einer erneuten Dosis von Johnson & Johnson durchgeführt werden. Ein Abstand von mindestens 2 Monaten soll nach der 1. Impfung mit Johnson&Johnson eingehalten werden. Dabei gilt natürlich zu berücksichtigen, dass die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt die Verantwortung und damit auch die Letztentscheidung trägt. Eine weitere Dosis von Johnson & Johnson wird als „2. Dosis“ (D2) dokumentiert. Es wird ein Impfzertifikat 2/2 ausgestellt, welches (ab 01. Februar 2022) eine Gültigkeit von 180 Tagen ab dem 2. Stich hat.

        Nuvaxovid ist ein Impfstoff zur Vorbeugung der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19) bei Personen ab 18 Jahren. Dabei handelt es sich um einen proteinbasierten, rekombinanten Impfstoff mit Adjuvans, der in einem 2-Dosen-Schema verabreicht wird. 

        Nuvaxovid wird in 2 Dosen in einem Intervall von 3 Wochen verabreicht (16-45 Tage möglich) und ist ab 18 Jahren zugelassen. Es wird in der Regel in den Oberarmmuskel verabreicht.

        Nuvaxovid wirkt, indem es den Körper darauf vorbereitet, die COVID-19-Krankheit abzuwehren. Es enthält eine im Labor hergestellte Version des Spike-Proteins. Es enthält außerdem ein „Adjuvans“, einen Stoff, der dazu beiträgt, die Immunantwort auf den Impfstoff zu verstärken. Wenn einer Person der Impfstoff verabreicht wird, erkennt ihr Immunsystem das im Impfstoff enthaltene Protein als „fremd“ und bildet natürliche Abwehrkräfte – Antikörper und T-Zellen – dagegen. Wenn die geimpfte Person später mit SARS-CoV-2 in Kontakt kommt, wird das Immunsystem das Spike-Protein auf dem Virus erkennen und darauf vorbereitet sein, das Virus abzuwehren. Die Antikörper und Immunzellen können gegen COVID-19 schützen, indem sie zusammenarbeiten, um das Virus abzutöten, seinen Eintritt in die Körperzellen zu verhindern und infizierte Zellen zu zerstören.

        Die Anwendung von Nuvaxovid bei Personen unter 18 Jahren wird derzeit nicht empfohlen.

        Es ist normal, dass nach einer Impfung bestimmte Nebenwirkungen auftreten können. Denn es kann zeigen, dass der Körper auf den Impfstoff reagiert und Abwehrstoffe bildet. Meist sind die Nebenwirkungen leicht und legen sich innerhalb weniger Tage wieder. Dazu gehören Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Empfindlichkeit und Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit und Unwohlsein. Diese Nebenwirkungen betrafen mehr als 1 von 10 geimpften Personen. Rötung und Schwellung an der Injektionsstelle, Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen in den Gliedmaßen traten bei weniger als 1 von 10 geimpften Personen auf. Vergrößerte Lymphknoten, Bluthochdruck, Hautausschlag, Hautrötung, Juckreiz an der Injektionsstelle und juckender Ausschlag waren gelegentliche Nebenwirkungen (die weniger als 1 von 100 Personen betrafen).

        Derzeit soll der Impfstoff in erster Linie für Erstimpfungen und Personen mit Kontraindikationen zu bisher zugelassenen Impfstoffen eingesetzt werden.

        Schutz und Sicherheit (10)

        Nein, da die Impfung keinen Virus, sondern nur einen Bauplan für die Bildung eines Proteins, gegen das dann im Körper Abwehrstoffe gebildet werden, enthält.

        Die verwendeten Impfstoffe schützen sehr gut vor möglichen schweren Verläufen bei COVID-19 Erkrankungen. Das heißt, die Geimpften erkranken bei einer Infektion nur leicht oder gar nicht. Es gibt vermehrt, auf Basis der epidemiologischen Kennzahlen, den Hinweis, dass auch die Übertragung des Virus vermindert wird, wenn Sie bereits geimpft sind.

        Ja, auch wenn Sie bereits eine Infektion durchgemacht haben, sollten Sie sich nach Ihrer Genesung impfen lassen. Die erste Impfung soll ab ca. 4 Wochen nach abgelaufener Infektion (negativer PCR-Test) bzw. Genesung erfolgen. Für genesene Personen ab 5 Jahren werden daher insgesamt 3 Impfungen empfohlen.

        Nein, bitte verschieben Sie Ihren Termin auf impfservice.wien oder vereinbaren Sie  einen neuen Impftermin frühestens 3 Wochen nach Ihrer Erkrankung unter 1450, damit ihn eine andere Person wahrnehmen kann.

        Laut der Empfehlung des nationalen Impfgremiums handelt es sich bei den derzeit zugelassenen COVID-19-Impfstoffen um Impfstoffe, die wie Totimpfstoffe einzuordnen sind. Darum ist es nicht zwingend notwendig , ein Intervall zu anderen Impfungen einzuhalten. Vor und nach planbaren Operationen soll ein Mindestabstand von 14 Tagen zur Impfung eingehalten werden. Bei dringender Indikation kann ein operativer Eingriff jederzeit durchgeführt werden.

        Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.aekwien.at/web/wien/faq-covid-impfung

        Nein, bitte lassen Sie sich zuerst unbedingt durch Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt beraten. Wenn Sie regelmäßig sogenannte Immunsuppressiva oder Kortison-Präparate einnehmen, benötigen Sie eine genaue Abklärung vor einer eventuellen Impfung.

        Bitte vermeiden Sie in den ersten Tagen nach der Impfung übermäßigen Alkoholgenuss.

        Ja, weder Sport noch ein Saunabesuch beeinflussen die Wirksamkeit der Impfung. Vermeiden Sie aber besonders intensives Training und verschieben Sie dieses um 2 bis 3 Tage. Falls Sie sich nach der Impfung nicht ganz fit fühlen, treiben Sie besser keinen Sport. Beim Krafttraining sollten Sie damit rechnen, dass die Einstichstelle der Impfung schmerzt.

        Ja! Die Maske dient dem Selbstschutz, besonders aber dem Fremdschutz. Viren können eingeatmet und durch die Atemluft verbreitet werden.

        Kommt es im Intervall zwischen 1. und 2. Impfung (Abstand mind. 21 Tage zur ersten Impfung) zu einer mittels PCR-Test bestätigten Infektion, wird die zweite Impfung ab 4 Wochen nach Genesung empfohlen. Auch in diesem Fall wird für genesene Personen ab 5 Jahren eine 3. Impfung ab 6 Monaten nach der zweiten Impfung empfohlen.

        Schwangere und stillende Mütter (20)

        JA, in zahlreichen Studien, Schwangeren-Registern und bei Erfahrungswerten von vielen tausend Schwangeren gab es keinen Unterschied hinsichtlich Nebenwirkungen gegenüber Nicht-Schwangeren.

        NEIN, im Impfstoff ist ein Eiweiß eingebaut, das einem Teil des Corona Virus („Spikeprotein“) entspricht. Dieser Teil wird als „fremd“ erkannt. Dadurch werden Antikörper gebildet, die im Fall einer Erkrankung die COVID-19 Infektion Viren angreifen und soweit wie möglich unschädlich machen. Diese Antikörper können über die Nabelschnur zum Kind gelangen und das Kind dadurch schützen. Das Eiweiß wird innerhalb weniger Tage nach der Impfung abgebaut und ist dann nicht mehr vorhanden, der Impfstoff tritt auch nicht auf das Kind im Mutterleib über.

        NEIN, der Impfstoff wird innerhalb weniger Tage abgebaut, es verbleiben die Antikörper, die gegen Corona Viren wirken.  

        Medikamente werden primär nie an Schwangeren angewandt, da man zuerst Anwendungsdaten von nicht -Schwangeren abwartet. Daher werden Impfungen meist erst nach Jahren für Schwangere zugelassen. Allerdings wissen viele Frauen nicht, dass sie schwanger sind und lassen sich in der (Früh-) Schwangerschaft unwissentlich impfen. Aus diesen Beobachtungen und Daten kann man dann rückschließen, ob der Impfstoff für das Ungeborene sicher ist. Bei der Corona Impfung wurden innerhalb eines Jahres mehr als 8 Milliarden Impfungen verabreicht, darunter auch viele tausend Schwangere, es zeigten sich in der Gesundheit der Neugeborenen keine Unterschiede zu jenen der ungeimpften Mütter.

        NEIN, Studien zeigen keinen Unterschied in der Häufigkeit von Fehlgeburten zwischen geimpften und ungeimpften Frauen.

        NEIN Bei einer COVID-19-Infektion der Mutter wurde aber eine Verdoppelung des Risikos für eine Totgeburt beobachtet.

        Die häufigsten Schwangerschaftskomplikationen wie Blutung/Fehlgeburt treten vor der 14. Schwangerschaftswoche auf. Da grundsätzlich mehr als 20% aller Schwangerschaften in einer Fehlgeburt enden, würde im Falle einer in der Frühschwangerschaft erfolgten Impfung ein ursächlicher Zusammenhang hergestellt werden, obwohl es derzeit keine Studien gibt, die diese Ängste untermauern. Um dies zu vermeiden werden generell Impfungen in der Schwangerschaft ab dem 2. Trimenon empfohlen. Daher hat sich die OEGGG entschlossen, die Impfung ab der 14.SSW zu empfehlen.

        Unter Moderna zeigte sich bei jungen Menschen eine seltene Komplikation (Herzmuskelentzündung), die unter Pfizer extrem selten beobachtet wurde, deshalb wird im Allgemeinen bei Personen unter 30 Jahren die Pfizer-Impfung als erste Wahl gesehen.

        NEIN, der Impfstoff tritt nicht in die Muttermilch über, sehr wohl aber die von der Mutter gebildeten Antikörper, die den sogenannten Nestschutz bilden und so auch das Kind schützen. 

        Ja, alle Personen, die eine Erstimpfung erhalten haben, werden vollständig immunisiert.

        Grundsätzlich wurden bei Schwangeren keine anderen oder schwereren Impfreaktionen als bei Nicht-Schwangeren beobachtet. An der Impfstelle können Schmerzen, Rötungen und Schwellungen auftreten. Darüber hinaus kann es sehr häufig zu Müdigkeit, Kopf-, und Muskel- oder Gelenkschmerzen, Lymphknotenschwellung, Übelkeit/Erbrechen, Frösteln oder Fieber kommen. Diese Symptome verschwinden normalerweise innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung wieder.

        Die meisten Erfahrungen zur Impfung von Schwangeren liegen zu dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer vor, deshalb sollte dieser eingesetzt werden. Fallweise ist auch das Einsetzen des mRNA-Impfstoffes von Moderna ist zulässig.

        Der Impftermin kann über 1450 oder selbständig über Ihr Profil auf impfservice.wien verschoben werden, wenn die Schwangere zum vorgesehenen Zeitpunkt aufgrund von Entbindung oder Spitalsaufenthalt verhindert ist.

        Die Corona-Schutzimpfung wird ab der 14. Schwangerschaftswoche verabreicht. Wenn eine Impfung vor diesem Zeitpunkt erfolgt ist, weil die Schwangerschaft noch nicht bekannt war, ist das kein Grund die zweite Teilimpfung mit BioNTech/Pfizer, auch wenn die 1. Teilimpfung mit AstraZeneca war, nicht wahrzunehmen. 

        Bei Auftreten von Fieber >39°C oder Fortbestehen von erhöhter Temperatur >37,2°C über einen Zeitraum länger als 48 Stunden, bei verminderten Kindsbewegungen, vaginaler Blutung, Verdacht auf vorzeitige Wehentätigkeit sowie Blasensprung sollte sich die Schwangere umgehend an ihre Geburtsklinik wenden. 

        Schwangere wurden im Rahmen der Zulassungsstudien nicht speziell untersucht. Im Rahmen des Impfsicherheitsregisters V-Safe in den USA konnten aber bereits 70.000 geimpfte Schwangere erfasst werden. Es zeigten sich dabei keine relevanten Sicherheitsrisiken nach einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Pfizer oder Moderna). 

        Die Impfung bietet einen nahezu vollständigen Schutz vor einem schweren Krankheitsverlauf. Schwangere haben zwar kein höheres Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, aber das Risiko, aufgrund einer Infektion einen schwereren Krankheitsverlauf zu erleiden, steigt. Außerdem besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für Komplikationen wie zum Beispiel einer Frühgeburt. Durch die Impfung geben Sie als Schwangere und Stillende die schützenden Antikörper an ihr Kind weiter, das dadurch nach der Geburt automatisch Grundimmunisiert ist. 

        Sie können sich trotzdem impfen lassen. Es gibt keine Hinweise darauf, dass mRNA-Impfstoffe oder Bestandteile desselben in die Muttermilch übergehen. Auch bei Vektorimpfstoffen ist kein Risiko zu erwarten. Im Gegensatz dazu sind die positiven Effekte des Stillens allgemein bekannt. Es sollte daher auch bei einer Impfung nicht abgestillt werden. 

        Wenn keine Wirkstoffunverträglichkeit vorliegt, können Schwangere bei Schmerzen und erhöhter Temperatur bis zu 3x täglich 1000mg Paracetamol einnehmen. Auch eine Medikation mittels Metoclopramid bei Übelkeit/Erbrechen bis zu 3x täglich ist für Schwangere bedenkenlos möglich. Sie werden außerdem vor Ort von der aufklärenden Ärztin/dem aufklärenden Arzt noch einmal diesbezüglich beraten. 

        Es wird vom Nationalen Impfgremium (NIG) empfohlen, die Covid-19 Impfung (BioNTech/Pfizer) ehestmöglich im Wochenbett (Zeitraum von ca. 6 – 8 Wochen nach der Geburt) nachzuholen 

        Vorerkrankungen und AllergikerInnen (3)

        Bitte beraten Sie sich vor der Impfung mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt. In den meisten Fällen wird eine Impfung gefahrlos möglich sein. Um einen Bluterguss zu vermeiden sollten sie nach der Impfung 3 bis 5 Minuten fest auf die Impfstelle drücken (nicht reiben).

        Bitte weisen Sie jedenfalls Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt umfassend auf eventuelle Allergien hin und nehmen Sie Ihren Allergieausweis zur Impfung mit. Eine Impfung wird in den meisten Fällen möglich sein. Nur Vielfachallergiker mit teils unbekannten Allergieauslösern oder Personen, die schon einmal auf Impfstoffe mit einer Sofortallergie reagiert haben, sollten nicht geimpft werden. Sie werden außerdem vor Ort von der aufklärenden Ärztin/dem aufklärenden Arzt noch einmal bezüglich Ihrer Allergien befragt und beraten.

        Nicht ohne vorherige Beratung durch Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt. In vielen Fällen wird eine Impfung trotzdem möglich sein. Eine genaue Abklärung ist jedoch vor der Impfung notwendig. 

        Pflegebedürftige und nicht mobile Personen (3)

        Bitte fragen Sie zunächst Verwandte oder Bekannte, ob diese Sie zur Impfstelle bringen können. Sollte das nicht möglich sein, steht ein Fahrtendienst oder Krankentransport zu Verfügung. Beide Möglichkeiten können Sie bei Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt beantragen.
        Die Kosten für den Fahrtendienst sind privat zu bezahlen und der Termin ist selbst zu organisieren. Bei zwingend notwendigen medizinischen Gründen können die Kosten für diesen Transport bei der Gebietskrankenkasse mit der entsprechenden Bewilligung nachträglich eingereicht werden.
        Der Krankentransport ist ebenfalls privat zu organisieren. Wenn Sie eine Transportbewilligung von Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt erhalten, werden die Kosten dafür von Ihrer Krankenkasse übernommen. Wenn Sie keine gültige Versicherung haben, oder keine Transportbewilligung erhalten, ist ein Transport trotzdem möglich, jedoch privat zu begleichen.
        Wenn Sie eine Genehmigung erhalten haben, können Sie entweder 1450 wählen um einen Impftermin zu vereinbaren oder das Angebot des Impfens ohne Termins wahrnehmen.

        Bitte geben Sie den Impfbogen Ihrer Erwachsenenvertreterin oder ihrem Erwachsenenvertreter. Auf der Rückseite ist die Einverständniserklärung für die Impfung, diese muss sie oder er unterschreiben. Die Fragen zur Gesundheit (Anamnese) auf der Vorderseite des Impfbogens dürfen Sie selbst beantworten.nIhre Erwachsenenvertreterin oder Ihr Erwachsenenvertreter soll bitte auch gleich einen 2. Impfbogen für die 2. Teilimpfung unterschreiben. Die Fragen zur Gesundheit (Anamnese) auf dem 2. Impfbogen füllen Sie bitte erst kurz vor der 2. Teilimpfung aus, denn es könnte sich seit der 1. Teilimpfung an Ihrem Gesundheitszustand etwas geändert haben.

        Natürlich darf Sie eine Person begleiten, diese kann sich, sofern der Wunsch vorhanden, ebenfalls impfen lassen.

        Vervollständigung der Grundimmunisierung (3. Impfung) (6)

        Für die 3. Impfung (bzw. die zweite Impfung sofern das 1-teilige Vakzin Janssen/Johnson & Johnson verabreicht wurde) werden unabhängig davon, welcher Impfstoff verimpft wurde, mRNA-Impfstoffe verabreicht (BioNTech/Pfizer, Moderna). Der Moderna-Impfstoff wird vom National Impfgremium erst ab 30 Jahren empfohlen. Auf ausdrücklichen Wunsch und gemäß der Zulassung kann der Impfstoff Moderna auch Personen unter 30 Jahren verabreicht werden.
        Ein Wechsel der Impfstoffe zwischen den Teilimpfungen (1., 2. und 3. Impfung ) nennt man „Kreuzimpfung“. Da diese vom jeweiligen Hersteller nicht zugelassen sind, handelt es sich dabei um Off-label Anwendungen.

        Allen Personen ab 5 Jahren, wird empfohlen, sich 6 Monate nach Ihrer ersten Impfserie (unabhängig des in Österreich zugelassenen Impfstoffes) eine weitere Impfung verabreichen zu lassen. Bitte beachten Sie, dass Kinder unter 14 Jahren zu Ihrer Impfung in Begleitung einer obsorgeberechtigten Person kommen müssen.   

        Wenn eine Antikörper-Kontrolle ergeben hat, dass sie keinen Impfschutz aufgebaut haben (Stichwort: non-responder) können Sie unter cov19.impfung@ma15.wien.gv.at (Betreff: Impfschutz bei Immunsuppression) um einen früheren Termin anfragen.

        Allen Personen ab 5 Jahren wird empfohlen, sich ab 6 Monaten nach ihrer ersten Impfserie eine 3. Impfung verabreichen zu lassen. Bitte beachten Sie, dass Kinder unter 14 Jahren zu Ihrer Impfung in Begleitung einer obsorgeberechtigten Person kommen müssen. Ein Unterschreiten des Intervalls zwischen 2. und 3. Impfung kann auf Wunsch, bei medizinischer Indikation oder epidemiologischen Anlässen (z.B. Reisen in Hochinzidenz-Gebiete) etc. ab 4 Monaten nach der 2. Impfung nach entsprechender Aufklärung und Dokumentation erfolgen (off-label). Bitte beachten Sie, dass die Verantwortung und Letztentscheidung über die Verabreichung der 3. Impfung, besonders wenn diese vor 4 Monaten nach der ersten Impfserie verabreicht werden soll, bei der behandelnden Ärztin / dem behandelnden Arzt liegt.

        Personen, bei denen eine Infektion durch PCR oder neutralisierende Antikörper (Neutralisationstests/entsprechende NT-Korrelate; vor einer ersten Impfung) gegen SARS-CoV-2 gesichert wurde, ist die erste Impfung ab 4 Wochen nach Infektion (PCR) oder Erkrankung (nach Genesung) empfohlen. Für genesene Personen ab 5 Jahren werden daher insgesamt 3 Impfungen empfohlen.

        Sollte die Empfehlung einer Vervollständigung der Grundimmunisierung, bzw. einer dritten Impfung in die Zeit einer Schwangerschaft fallen, wird die Durchführung bevorzugt ab dem 2. Trimenon (ab der 14. Schwangerschaftswoche) empfohlen. Dabei wird, wie für alle COVID-19-Impfungen in der Schwangerschaft der Impfstoff BioNTech/Pfizer eingesetzt (off-label).

        Kommt es nach den ersten beiden Impfungen zu einer mittels PCR-Test bestätigten Infektion, dann wird eine 3. Impfung für Personen ab 5 Jahren ab 6 Monaten nach abgelaufener Infektion (negativer PCR-Test) bzw. Genesung empfohlen.

        „Auffrischungsimpfung“ (4. Impfung) und Booster-Impfungen (4)

        Bitte geben Sie unter der folgenden Mail-Adresse cov19.impfung@ma15.wien.gv.at (Betreff: Impfschutz bei Immunsuppression) Ihren Impfbedarf an. Nach Rücksprache und Prüfung Ihres Falles werden Sie umgehend kontaktiert und über die weitere Vorgehensweise informiert. Zur schnelleren Bearbeitung können Sie Ihre ärztlichen Unterlagen in die Mail hinzufügen.

        Personen ab 65 Jahren haben die Möglichkeit, sich eine Auffrischungsimpfung („4. Impfung“) nach frühestens 4 Monaten (120 Tagen), optimalerweise 6 Monate (180 Tagen) nach der 3. Impfung verabreichen zu lassen (off-label).  

        Ausdrücklich empfohlen wird eine Auffrischungsimpfung („4. Impfung“) folgenden Personengruppen:  

        • Personen ab 80 Jahren.  
        • Schwerwiegend immungeschwächte bzw. stark immunsupprimierte Personen (altersunabhängig).   

        Personen zwischen 65 und 79 Jahren mit Vorerkrankungen und Umständen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 bedingen können und bei denen ein kürzeres Anhalten des Impfschutzes zu erwarten ist. Beachten Sie dabei bitte, dass die Entscheidung von der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung getroffen wird.  

        Immunkompetenten Personen von 12 bis 64 Jahren wird derzeit keine 4. Impfung als Auffrischungsimpfung empfohlen. Auf persönlichen Wunsch kann eine 4. Impfung dennoch frühestens ab 4 Monaten, optimalerweise erst 6 Monaten nach der 3. Impfung verabreicht werden (off-label). Dabei gilt es zu beachten, dass die Entscheidung für eine weitere Impfung bei persönlichem Wunsch nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung durch die behandelnde Ärztin bzw. den behandelnden Arzt getroffen wird. Buchen Sie dazu bitte einen Termin für ein Beratungsgespräch über Ihr Impfservice Wien oder telefonisch über 1450. 

        Sie haben die Möglichkeit, sich einen Termin für Ihre 4. Impfung über niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu vereinbaren. Bitte kontaktieren Sie dazu eine Impfärztin/einen Impfarzt aus der Liste der Covid-19-Impfordinationen. Sie haben selbstverständlich auch die Möglichkeit, einen Termin für ein Beratungsgespräch zu einer 4. Impfung über Ihr Impfservice Wien oder telefonisch über 1450 zu buchen. Weitere Termine für die 4. Impfung in den Impfstraßen der Stadt Wien werden nach den Osterfeiertagen zur Verfügung stehen.

        Erfolgt nach der 3. Impfung eine mittels PCR-Test bestätigte Infektion, dann ist derzeit keine weitere Impfung empfohlen.

        Corona-Schutzimpfung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren (8)

        Die Stadt Wien bietet die Möglichkeit, Kinder von 5 bis 11 Jahren gegen COVID-19 impfen zu lassen. Kinder erscheinen bitte in Begleitung einer obsorgeberechtigten Person. Es gilt zu beachten, dass die Letztentscheidung über die Verabreichung einer Corona-Schutzimpfung für Kinder ab 5 Jahren bei der behandelnden Ärztin / dem behandelnden Arzt liegt. 

        Bitte informieren Sie sich über Ihren Kinderarzt hinsichtlich aufkommender Fragen. Wenn Sie einen Termin für Ihr Kind gebucht haben, steht Ihnen vor Ort selbstverständlich ebenfalls medizinisches Fachpersonal zur Verfügung, um weitere Fragen abzuklären. Zusätzlich bietet die Stadt Wien interessierten und ratsuchenden Eltern einen kostenlosen Online-Workshop an. Ein Team aus Ärztinnen und Ärzten beantwortet Ihre Fragen und teilt mit Ihnen die Erfahrungen zu Impfaktionen und möglichen Nebenwirkungen. Wollen Sie sich für den Online-Workshop anmelden oder haben Sie dazu Fragen, dann nehmen Sie bitte über wig-workshop@gmx.at oder telefonisch über 01 317 39 29112 (werktags zwischen 8 und 18 Uhr) Kontakt auf.

        Es kommt ausschließlich Comirnaty (BioNTech/Pfizer) zur Anwendung, andere Impfstoffe sind nicht vorgesehen. 

        Ja. Die Dosierung beträgt für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren 10 µg. Das entspricht einem Drittel einer regulären Dosierung für Erwachsene. 

        Sie können für Ihr Kind telefonisch (1450) oder über diese Homepage einen Termin vereinbaren.

        Ja. Bitte buchen Sie die Folgetermine telefonisch (1450) oder über diese Homepage. Falls Sie keinen Termin buchen, wird Ihnen automatisch ein Folgetermin (21 Tage nach dem Ersttermin) per Mail zugeschickt. Eine Vervollständigung der Grundimmunisierung (3. Impfung) wird 6 Monate nach der 2. Impfung empfohlen.

        Es wird empfohlen, auf Sport für 4 Tage zu verzichten (auch kein Schulsport, kein Bewegungsraum im Kindergarten, kein Vereinssport). Leistungssport ist für eine Dauer von 7 Tagen zu unterlassen. 

        • Anmeldebestätigung (Ticket)
        • Lichtbildausweis (Reisepass, Personalausweis, Führerschein, …)
        • E-Card
        • Impfpass
        • Einwilligungserklärung (soweit vorhanden/benötigt)
        • FFP2-Maske

        Weitere Informationen und Links: