Sie sind bereits berechtigt einen Impftermin zu buchen?

Derzeit können folgende Gruppen einen Termin buchen*:

  • Personen 40+ (Jahrgang 1981 oder älter)
  • Personen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren
  • Kinder und Jugendliche von 12-17 Jahren sowie deren Obsorgeberechtigte
  • Betreuungseinrichtungen (Personal in Obdachlosen-, Behinderteneinrichtungen, Flüchtlingshilfe etc.) ab 18 Jahre
  • HochrisikopatientInnen ab 18 Jahre
  • RisikopatientInnen ab 18 Jahre
  • Personen mit psychiatrischen Erkrankungen (bipolare Störung, Schizophrenie und schwere Depression) ab 18 Jahre
  • Schwangere ab der 15. Schwangerschaftswoche laut Mutter-Kind-Pass
  • Berufliche GrenzpendlerInnen
  • Berufsgruppe Einzelhandel
  • Berufsgruppe Kulturschaffende
  • Berufsgruppe Gastro/Tourismus
  • Berufsgruppe nicht-medizinische körpernahe Berufe (z.B. FriseurInnen, KosmetikerInnen, MasseurInnen, FußpflegerInnen etc.)
  • Berufsgruppe ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen bei gemeinnützigen Sportvereinen (mit Dachverbandsbestätigung)

* Falls Sie bereits buchungsberechtigt sind, aber derzeit keine freien Termine sehen können, versuchen Sie es bitte später erneut, da die Termine in Tranchen freigegeben werden.

Sie sind noch nicht berechtigt einen Impftermin zu buchen?

Eine Vormerkung ist für Personen ab 12 Jahren möglich.

Wenn für Sie ein Impftermin buchbar ist, werden Sie verständigt. Der Zeitpunkt der Vormerkung hat keinen Einfluss auf die Reihung beim Impfen!

Wenn Sie bereits vorgemerkt sind und Ihre Daten ändern möchten, klicken Sie bitte hier.

Tipp: Eine Vormerkung oder Terminbuchung ist alternativ auch telefonisch unter der kostenlosen Nummer 1450 möglich.

Machen Sie mit!

COVID-19 hat unser Leben gehörig durcheinandergebracht. Einschränkungen, die zuvor nicht vorstellbar waren, wurden zum Alltag und trotz der mitunter sehr einschneidenden Maßnahmen verschwand die Pandemie nicht, sondern forderte mit jeder Welle ihre Opfer – überall auf der Welt. Gleichzeitig hat diese globale Gesundheitskrise gezeigt, dass die Menschheit in der Lage ist, durch intensive Kooperationen eine Lösung auch für diese enormen Herausforderungen zu finden.

Diese Lösung heißt Impfen. Wir haben bereits verschiedene sehr wirkungsvolle Impfstoffe zu Verfügung. Durch den Impfschutz wird es uns möglich sein, diese Pandemie in den Griff zu bekommen und wieder ein normales Leben zu führen. Lassen Sie sich daher unbedingt impfen – in einer der Impfstraßen der Stadt Wien, in Ihrem Betrieb oder bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Peter Hacker

Amtsführender Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport

Bisherige Vormerkungen:

1 125 892

Stand: 25.06.2021, 08:00 Uhr

Aktuelles:
Neue Informationen zum grünen Pass

22.06.2021

Für Personen, die in Österreich eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben, wird automatisch ein EU-konformes Impfzertifikat erstellt und der geimpften Person über den e-Impfpass (Zugang über gesundheit.gv.at) zur Verfügung gestellt. Für diesen Abruf ist eine Handysignatur oder Bürgerkarte notwendig. Wurde das Impfzertifikat einmal heruntergeladen und abgespeichert, kann es für die gesamte Gültigkeitsdauer als Nachweis einer erhaltenen Corona-Schutzimpfung verwendet werden. Ein erneuter Abruf des Zertifikats ist aber jederzeit möglich.

FAQs Grüner Pass (Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz)

Der Grüne Pass in Wien – Infos zum Coronavirus

Personen 40+

18.06.2021

Sollten Sie 40 Jahre oder älter sein dann nehmen Sie jetzt die Gelegenheit wahr und buchen Sie sich Ihren Impftermin.

Der neue Impfplan bis Anfang Juli

19.05.2021

Der neue Impfplan für die Stadt Wien ist seit 19.5. online. Er zeigt die Impfstrategie der Stadt Wien bis inkl. KW 26.

Vormerkung für Kinder ab 12 Jahren

18.05.2021

Seit 18.5. können sich auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren für die Corona-Schutzimpfung vormerken lassen.

Impfungen für Schwangere

12.05.2021

Schwangere können sich nun auch impfen lassen. Die Gruppe umfasst etwa 16.000 Frauen. Mit Stand 3.5. haben sich bereits 1.380 für die Corona-Schutzimpfung vorgemerkt. Damit haben die Frauen das Angebot angenommen, sich selbst und ihr Kind zu schützen.

Beachten Sie bitte weiterhin die Corona-OIDA-Regel:

  • Obstond hoitn
  • Immer d’Händ‘ woschn
  • Daham bleiben
  • A Maskn aufsetzn

Warum Impfen?

Hier beginnt der Anfang vom Ende der Corona-Pandemie

Je mehr Personen geimpft sind, desto besser für uns alle. Denn eine hohe Impfrate trägt zum eigenen Schutz und zur Eindämmung der Pandemie bei. Wenn alle notwendigen Teilimpfungen durchgeführt sind, ist der Schutz gegen COVID-19 zuverlässig.

Ihr Vorteil

Wenn Sie geimpft sind, sind Sie besser vor einer Erkrankung geschützt.

Der Phasenplan

Die Corona-Schutzimpfung findet in mehreren Phasen statt:

  • Derzeit werden Menschen ab 40 Jahren geimpft. Für diese Gruppe stehen insgesamt 76.000 Termine in der KW 23 bis 28, also in der Zeit von Montag, dem 07.06.2021 bis Sonntag, den 18.07.2021, zur Verfügung.
  • Bis Mitte Juli 2021 wird zudem ca. 121.000 Personen über Ihren Betrieb eine Corona-Schutzimpfung angeboten.
Phasenplan

Der Weg zur Impfung

In 7 Schritten zur Impfung

  1. Vormerkung möglich für Personen ab 12 Jahren
  2. Unter impfservice.wien oder 1450 eine Vormerkung anlegen
  3. Vormerkung wird bestätigt
  4. Sobald ein Termin für Sie verfügbar ist, werden Sie benachrichtigt.
  5. 1. und (!) 2. Termin buchen
  6. Termin erhalten und ins Impfzentrum gehen
  7. Bei allen Impfterminen nicht vergessen: Lichtbildausweis, e-card (falls vorhanden), Aufklärungsbogen,  Impfpass, FFP2-Maske, negativer Corona-Test (optional)
  • Sie sind gegen Corona geschützt. Trotzdem müssen Sie weiterhin Mund-Nasen-Schutz/FFP2-Masken tragen, Abstandsregeln und Hygienevorschriften einhalten.
Mein Weg zur Corona-Schutzimpfung

Tipp: Bei vielen Impfzentren sind die Parkplätze äußerst knapp. Benützen Sie bitte wenn möglich die öffentlichen Verkehrsmittel.

Häufig gestellte Fragen

c Alle ausklappen C Alle einklappen

Allgemeine Fragen (6)

Die Corona-Schutzimpfung wird mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer ab 16 Jahren und mit den Impfstoffen von AstraZeneca, Moderna und Johnson & Johnson ab 18 Jahren verabreicht.

Alle Personen, die vorgemerkt sind, werden benachrichtigt, wenn für sie Impftermine möglich sind. Die Impftermine werden je nach Reihung im Wiener Impfplan und Verfügbarkeit des Impfstoffes angeboten.

Ja. Eine Person, die sich unter impfservice.wien oder unter der kostenlosen Nummer 1450 vormerken lässt, kann zusätzlich höchstens 4 Personen, zum Beispiel Familienangehörige ohne Internetzugang, vormerken lassen. Voraussetzung dafür ist eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, die als Kontakt für alle unter dieser Vormerkung eingetragenen Personen gilt.

Eine hohe Impfrate trägt zum eigenen Schutz und zur Eindämmung der Pandemie ein. Nach Durchführung aller Teilimpfungen ist der Schutz gegen COVID-19 zuverlässig. In Ausnahmefällen kann es nach der Impfung zu einer COVID-19-Erkrankung kommen. Diese verläuft aber meist deutlich milder.

Derzeit können in Österreich nur Zweit-Termine für die Imfpstoffe BioNTech/Pfizer, Moderna und Astra Zeneca angeboten werden. Bitte wenden Sie sich mit einer genauen Beschreibung Ihren Falls und einer genauen Bezeichnung des Ihnen verabreichten Impfstoffes an folgende Mailadresse cov19.impfung@ma15.wien.gv.at, dort kann medizinische abgeklärt werden ob und wie sie weiter vorgehen müssen.

Bitte senden Sie ein E-Mail an folgende Adresse cov19.impfung@ma15.wien.gv.at und geben Sie dort Ihre Änderungen bekannt.

Vormerkung zur Impfung (22)

Eine Vormerkung ist online unter impfservice.wien oder telefonisch unter 1450 kostenfrei möglich.

Ja, Sie können sich bereits vormerken lassen. Unter der Telefonnummer 1450 erfahren Sie auch, ob Sie bereits vorgemerkt sind.

Wählen Sie die Risikogruppe.

Wenn Ihr Unternehmen zur systemrelevanten Infrastruktur zählt, werden Sie kontaktiert und müssen sich selbst nicht vormerken.

Durch Ihre Vormerkung werden Sie einer bestimmten Gruppe zugeteilt, zum Beispiel einer Berufsgruppe oder Risiko- oder Hochrisiko-Patientinnen und -Patienten. Oder schwangeren Frauen. Die Vormerkung ist aber keine Terminvereinbarung. Vorgemerkte Personen werden elektronisch oder telefonisch verständigt, wenn ein persönlicher Impftermin ausgewählt werden kann.

Wenn Sie sich vormerken lassen, können Sie sich gleichzeitig auf eine Warteliste setzen lassen. Dafür müssen Sie das entsprechende Häkchen setzen. Die Warteliste ist für Personen, die innerhalb einer Stunde bei einem Impfzentrum sein können. Sie werden kurzfristig kontaktiert, wenn Impfdosen übriggeblieben sind. Wenn Sie nicht zu dem kurzfristigen Impftermin kommen können, bleiben Sie weiterhin vorgemerkt und auch auf der Warteliste und Sie werden bei der nächsten Möglichkeit wieder kontaktiert.

Ja, Sie erhalten eine Bestätigung.

Vorgemerkte Personen werden elektronisch oder telefonisch verständigt, wenn sie einen Impftermin auswählen können.

Entweder Sie sind schon vorgemerkt oder Sie können Sie sich hier für eine Corona-Schutzimpfung vormerken. Dies ist allerdings noch kein tatsächlicher Termin. Sie werden über den angegebenen Kontakt benachrichtigt, wenn Sie einen Termin auswählen können.

Steigen Sie über das Portal auf impfservice.wien in Ihr Impfservice-Konto ein und klicken Sie dort im Bereich „Mein Profil“ unter „Vormerkung Corona-Schutzimpfung“ auf „Nein“. Damit haben Sie Ihre Vormerkung storniert. Sie erhalten keine Bestätigung per E-Mail oder SMS über die Stornierung. Ihr Impfservice-Konto steht Ihnen aber weiterhin für weitere Vormerkungen oder die Buchung anderer Impfungen zur Verfügung.

Wenn Sie sich telefonisch unter 1450 vorgemerkt haben, rufen Sie bitte dort an. Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter storniert Ihre Vormerkung.

Wen Sie Ihre Profildaten, zum Beispiel Telefonnummer oder persönliche Angaben, ändern wollen, steigen Sie über das Portal auf impfservice.wien in Ihr Impfservice-Konto ein. Führen Sie die Änderung im Bereich „Mein Profil“ durch und klicken Sie am Ende der Seite auf „Daten speichern“. Damit haben Sie Ihre Daten geändert. Sie erhalten keine weitere Bestätigung.

Orientieren Sie sich bitte am aktuellen Wiener Impfplan (Phasenaufteilung).

Einige Berufsgruppen gehören zur systemrelevanten Infrastruktur, zum Beispiel Rettungsdienste, mobile Pflege und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen. Personen, die so einer Berufsgruppe angehören, werden von den Organisationen, für die sie arbeiten, informiert, wenn eine Impfung für Sie zur Verfügung steht. Im Zweifelsfall geben Sie bitte „Allgemeine Vormerkung – keiner Gruppe zugehörig“ an.

Ja. Sie können sich selbst und höchstens vier weitere Personen telefonisch unter 1450 oder hier online vormerken lassen. Voraussetzung dafür eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse, die als Kontakt für alle unter dieser Vormerkung eingetragenen Personen gilt.

Wählen Sie im Vormerkformular die Hochrisiko-Gruppe aus oder melden Sie sich telefonisch unter 1450. Bitte bringen Sie zur Impfung Ihr ärztliches Attest, eine Arztbestätigung der Hochrisiko-Diagnose oder einen diesbezüglich an Sie gesendeten Brief der Sozialversicherung mit.

Die COVID-19-Impfstoffe sind neue Impfstoffe. Das nationale Impfgremium empfiehlt daher

  • bei Totimpfstoffen, wie zum Beispiel Impfungen gegen FSME, Influenza, HPV, Hepatitis, Pneumokokken, 14 Tage zu warten.
  • bei Lebendimpfstoffen, wie zum Beispiel Impfungen gegen Varizellen, Masern-Mumps-Röteln, einen Mindestabstand von 28 Tagen einzuhalten.

Wenn eine Impfung dringend nötig ist, lassen Sie diese durchführen.

Weitere Informationen finden Sie hier: 
Wiener Ärztekammer – FAQs Corona-Schutzimpfung

Wenn Sie nicht mobil sind, fragen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt, ob Sie für einen Transport berechtigt sind. Die Ärztin oder der Arzt entscheidet, welche Art des Transports für Sie in Frage kommt. Sie müssen einen Antrag ausfüllen und bekommen einen Transportschein ausgestellt. Selbstverständlich können Sie sich begleiten lassen. Die Begleitperson wird nicht geimpft.

Informationen zu Transportmöglichkeiten finden Sie auf der Website der Österreichischen Gesundheitskasse Wien unter: „Versicherte > Leistungen A-Z > Gesundheit/Erkrankung > Aufenthalte/Transporte > Transportkosten“ oder unter diesen Links:

Eine Krankheit reicht, damit Sie als Hochrisiko-Patientin oder -Patient eingestuft und damit so schnell wie möglich geimpft werden.

Bitte geben Sie „sonstige schwere Erkrankung an“ und bringen Sie zur Impfung Ihr ärztliches Attest, die Arztbestätigung der Hochrisiko-Diagnose oder den Brief der Sozialversicherung mit.

Wenn sofort eine Corona-Schutzimpfung nötig ist, können Sie sich für einen Akut-Termin anmelden. Gründe dafür sind zum Beispiel eine Operation, eine Chemotherapie oder ein Reha-Aufenthalt. Bitte schreiben Sie dafür eine Mail an cov19.impfung@ma15.wien.gv.at und geben Sie im Betreff „Akutliste“ an.
Die Mail sollte bitte folgendes enthalten:

  • Name
  • Handynummer
  • Sozialversicherungsnummer

Sie werden von uns kontaktiert.

Ebenso dürfen wir Sie ersuchen uns weiterführende Informationen zu Ihren Vorerkrankungen zukommen zu lassen. Gerne können Sie auch einen Befund, Ihre aktuelle Medikationsliste, ein Attest oder einen Arztbrief übermitteln. Die Übermittlung dieser Informationen beruht auf Freiwilligkeit.
Die Unterlagen werden dann von einer Ärztin oder einem Arzt geprüft und müssen bei der Impfung vor Ort vorgelegt werden.

Nein. Ein Kinderwusch ist kein Grund für eine Vorreihung.

Nein. Eine Auslandsreise ist kein Grund für eine Vorreihung. Das gilt für dienstliche und private Auslandsreisen.

Dokumentation und Impfpass (11)

Die Impfung wird in Ihrem Impfpass mittels Stempel und im e-Impfpass elektronisch bestätigt.

Ja. Sofern Sie bereits eine solchen besitzen, nehmen Sie bitte den gelben Impfpass zur Corona-Schutzimpfung mit. Dieser ist derzeit das einzige gültige internationale Impfdokument.

Nein. Sie können sich vom e-Impfpass nicht abmelden. Das Gesundheitstelematikgesetz 2012 definiert die Verwendung des e-Impfpasses als erhebliches öffentliches Interesse. Der Sinn ist, ein österreichweites Impfregister zu haben, um das Infektionsgeschehen und die Immunisierungsrate beobachten zu können.

Nein. Es besteht kein Zusammenhang zwischen einer ELGA-Abmeldung und dem e-Impfpass. Ihre Impfung wird automatisch in den e-Impfpass eingetragen.

Bitte gehen sie zu der Impfstelle bei der Sie die Impfung erhalten haben und lassen sie dort die Impfung nacherfassen. Bringen Sie dazu die Buchungsbestätigung und einen Ausdruck des e-Impfpasses oder das Impfkärtchen mit, das Sie erhalten haben.

Bitte gehen sie zu der Impfstelle an bei der Sie die Impfung erhalten haben und lassen sie dort die Impfung nacherfassen. Bitte bringen Sie dazu die Buchungsbestätigung und den Impfpass oder das Impfkärtchen mit das Ihre Impfung dokumentiert.

Für Personen, die in Österreich eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben, wird automatisch ein EU-konformes Impfzertifikat erstellt und der geimpften Person über den e-Impfpass (Zugang über gesundheit.gv.at) zur Verfügung gestellt. Für diesen Abruf ist eine Handysignatur oder Bürgerkarte notwendig. Wurde das Impfzertifikat einmal heruntergeladen und abgespeichert, kann es für die gesamte Gültigkeitsdauer als Nachweis einer erhaltenen Corona-Schutzimpfung verwendet werden. Ein erneuter Abruf des Zertifikats ist aber jederzeit möglich.

In ausgewählten Test- und Impfstraßen können Impfnachweise als Ausdruck abgeholt werden.

Standorte:

Zusätzlich kann man sich das Impfzertifikat auch in Apotheken, bei niedergelassene ÄrztInnen, bei den Kundenservicestellen der Österreichischen Gesundheitskasse oder den ELGA-Ombudsstellen kostenlos ausdrucken lassen.

Ja. Um einen besonders niederschwelligen Zugang zu den Impfzertifikaten zu gewährleisten, wird allen Personen, die bis Ende Juni 2021 vollimmunisiert wurden, ihr Impfzertifikat per Post zugesandt.

Unter der Voraussetzung, dass Sie einmal in einer Wiener Teststraße registriert wurden und in weiterer Folge testen waren und daher Homecare nutzen, werden Sie automatisch via SMS verständigt, sobald Ihr Impfnachweis vom Gesundheitsministerium ausgestellt wurde. Mit dem Link aus der SMS und ihrem 12-stelligen PIN können Sie dann den Impfnachweis in Homecare abrufen. Wenn Sie diesen PIN nicht mehr haben, müssen Sie erneut in eine der Wiener Teststraßen gehen.

Bei fehlerhaften Zertifikaten steht die AGES-Hotline unter 0800 555 621 zur Verfügung.

Impfung bei Ärztinnen und Ärzten im niedergelassenen Bereich (5)

Bitte kontaktieren Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Wenn sie oder er sich für das Corona-Schutzimpfungsprogram gemeldet hat können Sie dort einen Termin ausmachen.

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle sozialversicherten Personen und bei der KFA Wien krankenversicherten Personen und für ihre anspruchsberechtigten Angehörigen gratis. Das gilt für ÖGK, BVAEB und SVS.

Wenn Sie keine Sozialversicherung haben, muss ein Impfhonorar mit der Ärztin oder dem Arzt abgerechnet werden. Die Höhe des Impfhonorars erfahren Sie bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Hausärztinnen und -ärzte impfen derzeit mit dem Impfstoff von AstraZeneca und, sobald in Österreich verfügbar, mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson.

Nein. Auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte impfen nach den Vorgaben des nationalen Impfplans, das heißt nach dem Alter, der Berufsgruppe und einem Risiko oder Hochrisiko.

Bitte bringen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis, und, wenn vorhanden, Ihre e-card und Ihren Impfpass zur Impfung mit.

Impfung in einer Impfbox (7)

Impfboxen sind Container auf der Straße, in denen Hausärztinnen und -ärzte die Corona-Schutzimpfung durchführen. Die Impfboxen können rasch aufgebaut werden und erleichtern es den Wienerinnen und Wienern, sich impfen zu lassen. Seit 19. Mai stehen zehn Impfboxen in der Stadt Wien zur Verfügung.

Die Impfboxen werden von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten für bestimmte Zeiten reserviert, um dort ihre eigenen Patientinnen und Patienten zu impfen. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte informieren ihre Patientinnen und Patienten über die Impfung und vergeben auch die Impftermine.

Je nach Verfügbarkeit wird in den Impfboxen derzeit der Impfstoff von Biontech/Pfizer verimpft.

Wenn Sie auf impfservice.wien vorgemerkt sind, stornieren Sie diese Vormerkung bitte. Damit ermöglichen sie anderen impfwilligen Personen einen Termin.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt informiert Sie beim ersten Impftermin über Ihren zweiten Impftermin.

Die Termine werden derzeit nur über die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte vergeben. Bitte fragen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Nein. Sie können nur zur Impfung in einer Impfbox kommen, wenn Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt einen Termin vereinbart haben.

Ablauf der Corona-Schutzimpfung (10)

Die Corona-Schutzimpfung ist kostenlos.

Bei den aktuell zugelassenen Impfstoffen ist eine 2. Teilimpfung für die Erreichung der vollen Immunisierung notwendig. Nur beim Impfstoff von Janssen (Johnson&Johnson) genügt eine einmalige Impfung.

Wie viele andere Impfungen auch, wird die Injektion in den Muskel des Oberarms gesetzt.

Den Impfbogen bekommen Sie im Rahmen der Terminvereinbarung zur Corona-Schutzimpfung als Download. Idealerweise nehmen Sie den ausgefüllten Impfbogen bereits zur Impfung mit. Er liegt aber auch bei der Impfstelle vor Ort auf. Bitte bringen Sie auch zum zweiten Termin einen ausgefüllten Impfbogen mit. Damit vermeiden Sie unnötige Wartezeiten.

Sie können sich online oder unter 1450 für eine Corona-Schutzimpfung vormerken lassen, dies ist allerdings noch kein tatsächlicher Termin. Zur Vormerkung. Für einen konkreten Impftermin werden Sie gesondert über Ihre bei der Vormerkung angegebenen Kontaktdaten informiert.

Nein, die Corona-Schutzimpfung ist für alle Personen freiwillig.

Der Wiener Impfplan garantiert, dass jede Person, die eine 1. Teilimpfung erhalten hat, auch rechtzeitig eine 2. Teilimpfung erhalten wird. Der Zeitraum zwischen Erst- und Zweitimpfung variiert je nach Impfstoff: BioNTech/Pfizer und Moderna 5-6 Wochen, Auch für die 2. Impfung ist ein ausgefüllter Impfbogen erforderlich um eventuelle Änderungen bzw. Anmerkungen nach der 1. Impfung anzuführen.Bei Jonson & Johnson (Janssen) bedarf es nur einer Impfdosis.

Bitte kontaktieren Sie das Impfservice Wien unter 1450 und vereinbaren Sie einen neuen Termin für die Corona-Schutzimpfung. Bitte geben Sie an, ob Sie einen Ersttermin oder Zweittermin benötigen.

Die Corona-Schutzimpfung kann von allen Wienerinnen und Wienern ab 12 Jahren in Anspruch genommen werden, auch wenn sie keine e-card besitzen.

Es besteht kein Grund zur Sorge, solange die 1. Teilimpfung nicht viele Wochen zurückliegt. Holen Sie die 2. Teilimpfung auf jeden Fall nach, denn mit nur einer Impfung sind Sie nicht oder unzureichend geschützt. Bitte melden Sie sich dazu telefonisch unter 1450.

Impfstoffe, Wirksamkeit und Nebenwirkungen (14)

Derzeit sind die Impfstoffe von BioNtech/Pfizer, Moderna, Vaxzevria (AstraZeneca) und Janssen (Johnson&Johnson) zugelassen. Diese werden je nach Verfügbarkeit, medizinischer Empfehlung und Altersvorgaben so rasch wie möglich verimpft.

Obwohl zwischen dem ersten Auftreten des Coronavirus und der Verfügbarkeit der wirksamen Impfstoffe nur wenig Zeit vergangen ist, wurden alle Anforderungen an diese Impfstoffe eingehalten und keine Abstriche bei Qualität, Art und Umfang der behördlichen Begutachtung gemacht. Alle COVID-19 Impfstoffe werden in umfangreichen Studien mit mehreren zehntausend TeilnehmerInnen entwickelt und auf Sicherheit und Wirksamkeit getestet.

Laut Empfehlung des Nationalen Impfgremiums ist bei den derzeit verfügbaren Impfstoffen für einen vollständigen und nachhaltigen Impfschutz eine komplette (2-teilige) Impfserie mit dem gleichen Impfstoff laut Fachinformation erforderlich. Es wird empfohlen, die Impfserie im vorgesehenen Intervall abzuschließen. Die Verwendung unterschiedlicher Impfstoffe bei Dosis 1 und 2 ist weder vorgesehen noch empfohlen. Derzeit liegen zum Einsatz unterschiedlicher Impfstoffe im Rahmen der Erstimmunisierung keine Daten vor.

In den Zulassungsstudien aller Impfstoffe weltweit wurden keine schweren oder unerwünschten Nebenwirkungen beobachtet. Nach der Impfung kann es an der Einstichstelle zu Wärmegefühl, Rötung und Druckschmerz kommen. Die Reaktionen an der Einstichstelle sind relativ häufig und treten bei 8 von 10 Geimpften auf. Diese Nebenwirkung ist eventuell lästig, aber harmlos und nach wenigen Tagen verschwunden. Sollten jedoch trotzdem Nebenwirkungen anhalten oder neu auftreten (wie Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Atemnot, Schmerzen in den Armen oder Beinen etc.) sollte eine Ärztin oder ein Arzt zur Abklärung einer Thrombose aufgesucht werden. Die bisher beobachteten unerwünschten Nebenwirkungen wie beispielsweise Trombosen, ändern nichts an der von der EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur) uneingeschränkte Zulassung der Impfstoffe, da der Vorteil im Sinne des Infektionsschutzes den Nachteil durch eine evtl. Nebenwirkung überwiegt. Eine Beobachtung des eigenen Gesundheitszustandes wird empfohlen.

Ja, Sie können zum Beispiel Medikamente mit Paracetamol einnehmen. Diese beeinflussen die Wirkung der Impfung nicht.

Corona-Schutzimpfungen fallen, so wie alle per staatlicher Verordnung im persönlichen und allgemeinen Interesse dringend empfohlenen Impfungen, unter die Schutzbestimmungen des Impfschadengesetzes. Das bedeutet, dass Sie im Falle von möglichen Impfschäden auch ohne, dass jemanden daran ein Verschulden trifft, von der Republik eine Entschädigung erhalten

Für die Impfstoffe BioNTech/Pfizer, Moderna und Vaxzevria (AstraZeneca) sind 2 Impfungen für den vollen Impfschutz erforderlich. Je nach verabreichtem Impfstoff in folgenden Abständen: BioNTech/Pfizer und Moderna 5-6- Wochen, Vaxzevria (AstraZeneca) 11 bis 12 Wochen. Bereits nach der 1. Teilimpfung werden Antikörper gebildet und die Schutzwirkung beginnt 3 Wochen danach. Für einen vollen, anhaltenden Schutz ist die 2. Teilimpfung notwendig. Nach der 2. Teilimpfung dauert es rund 7 Tage, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat. Für den Impfstoff von Janssen (Johnson & Johnson) ist nur eine Impfdosis notwendig. Der Impfschutz tritt auch hier nach ca. 3 Wochen ein.

Ein Schutz ist nach rund 7 Tagen gegeben.

Der Impfstoff von Vaxzevria (AstraZeneca) wurde wie jeder andere Impfstoff, der vor COVID-19 schützen soll, intensiv geprüft, bevor er auf den Markt gebracht wurde. Vaxzevria (AstraZeneca) ist nicht mit einem Anstieg des Gesamtrisikos für Blutgerinsel (thrombo-embolische Ereignisse) verbunden. Darüber hinaus können die Symptome bei einem Blutgerinnsel großteils bei rechtzeitiger Erkennung sehr gut therapiert werden.  Er ist wirksam und jedenfalls gut geeignet zur Verhinderung von schweren Verläufen von COVID-Erkrankungen. Sollten jedoch Nebenwirkungen anhalten oder neu auftreten (wie Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Atemnot, Schmerzen in den Armen oder Beinen etc.) sollte eine Ärztin oder ein Arzt zur Abklärung einer Thrombose aufgesucht werden.  Nationale Expertengremien haben sich für die Verwendung von Vaxzevria (AstraZeneca) ausgesprochen, weil der Nutzen eindeutig belegt ist und täglich Menschenleben rettet.

Aufgrund der aktuellen Verfügbarkeit des Impfstoffes kann nur für die folgenden 6 bis 8 Wochen geplant werden. Bei Vaxzevria (AstraZeneca) erfolgt die 2. Teilimpfung erst 11-12 Wochen nach der 1. Teilimpfung.

Bei den meisten Geimpften sind 90 Tage nach der Impfung noch ausreichend Antikörper nachweisbar. Eine längere Wirkung wird vermutet, ist aber derzeit noch nicht wissenschaftlich bewiesen, da der Zeitraum der Beobachtungen noch zu kurz ist.

Ein RNA-Impfstoff oder mRNA-Impfstoff beruht auf speziellen Botenmolekülen, den Ribonukleinsäuren (RNA oder RNS). Das injizierte Botenmolekül enthält den genetischen Code für einen Eiweißbaustein gegen das Corona-Virus. Dieser Eiweißbaustein wird nach Injektion vom Körper produziert und löst eine maßgeschneiderte Immunreaktion aus. Somit lernt das Immunsystem, Abwehrstoffe zu produzieren, die sich bei einer Infektion sofort gegen das Coronavirus richten und es erfolgreich an der Vermehrung in unserem Körper hindern. Nach kurzer Zeit wird die injizierte RNA vom Körper vollständig abgebaut.

BioNTech/Pfizer ist ab 16 Jahren zugelassen, Vaxzevria (AstraZeneca), Moderna und Janssen (Johnson&Johnson) erst ab 18 Jahren. Nach oben gibt es keine Altersbeschränkung.

Nein, es wird der jeweils vorhandene Impfstoff verimpft. Welcher das ist, hängt von der Logistik und von den durch den Bund bereitgestellten Mengen ab. Sollten Sie mit Ihrem Impfstoff nicht einverstanden sein, können Sie die Impfung verweigern.

Schutz und Sicherheit (9)

Nein, da die Impfung keinen Virus, sondern nur einen Bauplan für die Bildung eines Proteins, gegen das dann im Körper Abwehrstoffe gebildet werden, enthält.nn

Die verwendeten Impfstoffe schützen sehr gut vor möglichen schweren Verläufen bei COVID-19 Erkrankungen. Das heißt, die Geimpften erkranken bei einer Infektion nur leicht oder gar nicht. Ob Sie selbst das Virus weitergeben können, wenn Sie geimpft sind, ist derzeit medizinisch noch nicht abschließend geklärt, allerdings gibt es vermehrt auf Basis der epidemiologischen Kennzahlen den Hinweis, dass auch die Übertragung vermindert wird.

Ja, auch wenn Sie bereits eine Infektion durchgemacht haben, sollten Sie sich impfen lassen, allerdings empfiehlt das Nationale Impfgremium (NIG) einen Aufschub um 6 bis 8 Monate und dann nur eine Dosis. In diesen Fällen ist damit zu rechnen, dass Ihre bestehende Immunität aufgefrischt und Ihr Schutz damit verlängert wird.

Nein, bitte verschieben Sie Ihren Termin auf impfservice.wien oder vereinbaren Sie  einen neuen Impftermin frühestens 3 Wochen nach Ihrer Erkrankung unter 1450, damit ihn eine andere Person wahrnehmen kann.

Laut der Empfehlung des nationalen Impfgremiums handelt es sich bei den derzeit zugelassenen COVID-19-Impfstoffen um Impfstoffe, die wie Totimpfstoffe einzuordnen sind. Darum ist es nicht zwingend notwendig, ein Intervall zu anderen Impfungen einzuhalten.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.aekwien.at/web/wien/faq-covid-impfung

Nein, bitte lassen Sie sich zuerst unbedingt durch Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt beraten. Wenn Sie regelmäßig sogenannte Immunsuppressiva oder Kortison-Präparate einnehmen, benötigen Sie eine genaue Abklärung vor einer eventuellen Impfung.

Bitte vermeiden Sie in den ersten Tagen nach der Impfung übermäßigen Alkoholgenuss.

Ja, weder Sport noch ein Saunabesuch beeinflussen die Wirksamkeit der Impfung. Vermeiden Sie aber besonders intensives Training und verschieben Sie dieses um 2 bis 3 Tage. Falls Sie sich nach der Impfung nicht ganz fit fühlen, treiben Sie besser keinen Sport. Beim Krafttraining sollten Sie damit rechnen, dass die Einstichstelle der Impfung schmerzt.

Ja! Die Maske dient dem Selbstschutz, besonders aber dem Fremdschutz. Viren können eingeatmet und durch die Atemluft verbreitet werden.

Vorerkrankungen, Schwangere und AllergikerInnen (15)

Nicht ohne vorherige Beratung durch Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt. In vielen Fällen wird eine Impfung trotzdem möglich sein. Eine genaue Abklärung ist jedoch vor der Impfung notwendig.

Ja, alle Personen, die eine Erstimpfung erhalten haben, werden vollständig immunisiert.

Grundsätzlich wurden bei Schwangeren keine anderen oder schwereren Impfreaktionen als bei Nicht-Schwangeren beobachtet. An der Impfstelle können Schmerzen, Rötungen und Schwellungen auftreten. Darüber hinaus kann es sehr häufig zu Müdigkeit, Kopf-, und Muskel- oder Gelenkschmerzen, Lymphknotenschwellung, Übelkeit/Erbrechen, Frösteln oder Fieber kommen. Diese Symptome verschwinden normalerweise innerhalb von 48 nach der Impfung wieder.

Die meisten Erfahrungen zur Impfung von Schwangeren liegen zu dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer vor, deshalb sollte dieser eingesetzt werden. Auch das Einsetzen des mRNA-Impfstoffes von Moderna ist zulässig.

Der Impftermin kann über 1450 oder selbständig über Ihr Profil auf impfservice.wien verschoben werden, wenn die Schwangere zum vorgesehenen Zeitpunkt aufgrund von Entbindung oder Spitalsaufenthalt verhindert ist.

Die Corona-Schutzimpfung sollte ab der 14. Schwangerschaftswoche verabreicht werden. Wenn eine Impfung vor diesem Zeitpunkt erfolgt ist, weil die Schwangerschaft noch nicht bekannt war, ist das kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch.

Bei Auftreten von Fieber >39°C oder Fortbestehen von erhöhter Temperatur >37,2°C über einen Zeitraum länger als 48 Stunden, bei verminderten Kindsbewegungen, vaginaler Blutung, Verdacht auf vorzeitige Wehentätigkeit sowie Blasensprung sollte sich die Schwangere umgehend an ihre Geburtsklinik wenden.

Schwangere wurden im Rahmen der Zulassungsstudien nicht speziell untersucht. Im Rahmen des Impfsicherheitsregisters V-Safe in den USA konnten aber bereits 70.000 geimpfte Schwangere erfasst werden. Es zeigten sich dabei keine relevanten Sicherheitsrisiken nach einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen (BioNTech/Pfizer oder Moderna).

Bitte beraten Sie sich vor der Impfung mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt. In den meisten Fällen wird eine Impfung gefahrlos möglich sein. Um einen Bluterguss zu vermeiden sollten sie nach der Impfung 3 bis 5 Minuten fest auf die Impfstelle drücken (nicht reiben).

Die Impfung bietet einen nahezu vollständigen Schutz vor schweren Verläufen. Schwangere haben zwar kein höheres Risiko, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, aber Sie haben ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Sie haben außerdem ein 3 Mal höheres Risiko für eine Frühgeburt. Durch die Impfung geben Sie als Schwangere und Stillende die schützenden Antikörper an ihr Kind weiter, das dadurch nach der Geburt geschützt ist.

Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von mRNA-Impfstoffen (dazu zählen die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer von Moderna) bei Schwangeren vor. Eine Impfung mit mRNA-Impfstoffen in der Schwangerschaft sollte in Betracht gezogen werden, wenn der mögliche Nutzen die möglichen Risiken für Mutter und Kind überwiegt. Ein routinemäßiger Schwangerschaftstest ist vor einer Impfung nicht notwendig. Wichtig: Es handelt sich bei diesen Vorgaben um reine Vorsichtsmaßnahmen. Falls Sie ungewollt schwanger werden, ist eine Impfung kein Grund für eine Einstufung als Risikoschwangerschaft oder einen Schwangerschaftsabbruch. (Quelle: ÄK Wien)

Sie können sich trotzdem impfen lassen. Es ist nicht zu erwarten, dass mRNA-Impfstoffe oder Bestandteile desselben in die Muttermilch übergehen. Auch bei Vektorimpfstoffen ist kein Risiko zu erwarten. Im Gegensatz dazu sind die positiven Effekte des Stillens allgemein bekannt. Es sollte daher auch bei einer Impfung nicht abgestillt werden.

Bitte weisen Sie jedenfalls Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt umfassend auf eventuelle Allergien hin und nehmen Sie Ihren Allergieausweis zur Impfung mit. Eine Impfung wird in den meisten Fällen möglich sein. Nur Vielfachallergiker mit teils unbekannten Allergieauslösern oder Personen, die schon einmal auf Impfstoffe mit einer Sofortallergie reagiert haben, sollten nicht geimpft werden.

Ja, bitte bringen Sie einen ärztlichen Befund oder ein Attest zur Impfung mit.

Wenn keine Wirkstoffunverträglichkeit vorliegt, können Schwangere bei Schmerzen und erhöhter Temperatur bis zu 3x täglich 1000mg Paracetamol einnehmen. Auch eine Medikation mittels Metoclopramid bei Übelkeit/Erbrechen bis zu 3x täglich ist für Schwangere bedenkenlos möglich.

Personen ab 80 und Pflegebedürftige, die zu Hause betreut werden (5)

Ältere Menschen über 80 Jahre werden in Wien seit Mitte Februar geimpft. Um dies zu ermöglichen, werden schrittweise Impfstraßen der Stadt Wien eingerichtet.

Impfungen für ältere Personen werden in den Impfstraßen und Impfboxen der Stadt Wien, in Krankenanstalten, in Altenpflegeheimen und seit Ende Februar in Tageszentren angeboten. Es wird auch die Möglichkeit geben die Impfung im niedergelassenen Bereich (HausärztInnen) zu erhalten.

Wenn es Ihr Gesundheitszustand zulässt, besuchen Sie bitte ein Impfzentrum, dann werden Sie am schnellsten geimpft. Sie können aber zu einem späteren Zeitpunkt die Impfung auch zu Hause bekommen – entweder im Rahmen eines ärztlichen Hausbesuchs oder durch mobile Impfteams.

Bitte geben Sie den Impfbogen Ihrer Erwachsenenvertreterin oder ihrem Erwachsenenvertreter. Auf der Rückseite ist die Einverständniserklärung für die Impfung, diese muss sie oder er unterschreiben. Die Fragen zur Gesundheit (Anamnese) auf der Vorderseite des Impfbogens dürfen Sie selbst beantworten.nIhre Erwachsenenvertreterin oder Ihr Erwachsenenvertreter soll bitte auch gleich einen 2. Impfbogen für die 2. Teilimpfung unterschreiben. Die Fragen zur Gesundheit (Anamnese) auf dem 2. Impfbogen füllen Sie bitte erst kurz vor der 2. Teilimpfung aus, denn es könnte sich seit der 1. Teilimpfung an Ihrem Gesundheitszustand etwas geändert haben.

Natürlich darf Sie eine Person begleiten, diese wird aber nicht geimpft. Ausnahme: Wenn es sich um eine professionelle Hilfe der mobilen Pflege oder der 24-Stunden-Pflege handelt, kann diese bevorzugt geimpft werden. Dazu muss diese Person sich vormerken lassen und bei einer Impfung den Dienstausweis vorzeigen.

Weitere Informationen und Links: